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Was ist das Bremssystem eines Autos?

Das Bremssystem ist eine Baugruppe, die für die Verlangsamung und vollständige Beendigung der Fahrt eines Fahrzeugs sorgt. Es ist für die Geschwindigkeitskontrolle und die sichere Steuerung des Fahrzeugs unter allen Fahrbedingungen erforderlich. Die Hauptfunktion des Bremssystems besteht darin, die Geschwindigkeit zu verringern und das Fahrzeug anzuhalten. Der einwandfreie Zustand aller seiner Komponenten wirkt sich direkt auf die Sicherheit aus.

Funktionsweise des Bremssystems

Das Funktionsprinzip basiert auf der Umwandlung von kinetischer Energie in Wärmeenergie. Beim Betätigen des Bremspedals:

  1. Wird die Kraft über einen hydraulischen oder elektronischen Antrieb übertragen;
  2. Der Druck wirkt auf die Bremsmechanismen.
  3. Die Bremsbeläge werden gegen die Scheiben oder Trommeln gedrückt;
  4. Es entsteht Reibung, die die Drehzahl der Räder verringert.

Wovon hängt die Bremswirkung ab?

Die Wirksamkeit hängt von den Materialien und dem Zustand der Teile, der Kraftverteilung zwischen den Achsen und der Dichtheit des Hydrauliksystems ab. Verschlissene Teile oder Flüssigkeitslecks verringern die Bremskraft und verlängern den Bremsweg, deshalb sind eine rechtzeitige Überprüfung und ein rechtzeitiger Austausch der Komponenten von entscheidender Bedeutung.

Dieser Prozess sorgt für ein sanftes und kontrolliertes Bremsen.

Arten von Bremssystemen

Bremssysteme werden in allen Arten von Fahrzeugen eingebaut:

  • Personenkraftwagen – meist hydraulische Scheibenbremsen;
  • Lkw und Busse – pneumatische Systeme mit erhöhter Zuverlässigkeit;
  • Motorräder – kompakte, aber hocheffiziente Lösungen;
  • Sportwagen – verstärkte Mehrkolben-Sätze mit verbesserter Kühlung.

Der Systemtyp wird unter Berücksichtigung des Gewichts, des Verwendungszwecks und der Betriebsbedingungen des Fahrzeugs ausgewählt.

Aktuelle Technologien in Bremssystemen

Moderne Bremssysteme umfassen elektronische Hilfsmittel wie ABS, ESP und Bremsassistenten, die den Druck automatisch regulieren und ein Blockieren der Räder verhindern.

In Elektro- und Hybridfahrzeugen wird regeneratives Bremsen eingesetzt, wodurch ein Teil der Energie in die Batterie zurückgeführt und der Verschleiß der mechanischen Komponenten verringert wird.

Entwicklungsstufen des Bremssystems

Die ersten Autos waren mit einfachen mechanischen Bremsen ausgestattet, bei denen die Kraft vom Pedal über Seile oder Hebel direkt auf die Räder übertragen wurde. Die Wirksamkeit solcher Systeme war begrenzt: Die Bremskraft hing von der Kraft des Fahrers ab, und die Einstellung und Wartung erforderten ständige Aufmerksamkeit.

Später kamen Trommelbremsen auf, bei denen die Bremsbacken gegen die Innenfläche einer rotierenden Trommel gedrückt wurden. Sie sorgten für eine stabilere Bremsleistung und waren besser vor Verschmutzung geschützt, weshalb sie lange Zeit der vorherrschende Bremsentyp blieben.

Das Aufkommen hydraulischer Systeme

Der Übergang zum hydraulischen Bremsantrieb war einer der wichtigsten Schritte in der Entwicklung von Fahrzeugbremsen. Der Druck wurde nicht mehr über Seile, sondern über Bremsflüssigkeit übertragen, was Folgendes ermöglichte:

  • eine gleichmäßige Kraftverteilung zwischen den Rädern;
  • eine Verringerung des erforderlichen Pedaldrucks;
  • ein sanfteres und zuverlässigeres Bremsen.

Solche Systeme wurden erstmals in den 1920er Jahren von der Firma Lockheed in Serie eingesetzt, woraufhin hydraulische Bremsen zum Standard für Personenkraftwagen wurden.

Der Übergang zu Scheibenbremsen

Mit zunehmender Geschwindigkeit und Masse der Fahrzeuge wurden Trommelbremsen zunehmend durch Scheibenbremssysteme ersetzt. Ihre Vorteile:

  • bessere Kühlung bei längerem Bremsen;
  • geringere Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und Schmutz;
  • konstante Bremskraft auch bei Überhitzung.

Ursprünglich wurden Scheibenbremsen in der Luftfahrt und im Motorsport eingesetzt, aber in den 1970er Jahren wurden sie zum Standard für die Vorderachsen von Personenkraftwagen. Heute werden sie fast überall verwendet, während Trommelbremsen hauptsächlich an der Hinterachse von preisgünstigen Modellen zu finden sind.

Elektronische Bremskraftverstärker und ABS

Mit der Entwicklung der Elektronik wurden Vakuum- und elektrohydraulische Verstärker in Bremssysteme integriert, die den Kraftaufwand beim Betätigen des Pedals verringern.

Der nächste wichtige Schritt war das ABS-System (Anti-lock Braking System), das Ende der 1970er Jahre erstmals von Bosch vorgestellt wurde. Es verhindert das Blockieren der Räder bei starkem Bremsen und sorgt so für die Steuerbarkeit des Fahrzeugs. Der Bremsweg hängt dabei von der Fahrbahnbeschaffenheit ab und kann auf losem Untergrund länger sein.

Das ABS bildete die Grundlage für die Entwicklung komplexerer Stabilisierungssysteme wie ESP, EBD und Brake Assist, die die Bremskraft auf die Räder verteilen und dem Fahrer helfen, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.

Brake-by-Wire und regenerative Technologien

In modernen Personenkraftwagen wird ein elektrohydraulisches Brake-by-Wire-System verwendet: Das Betätigen des Pedals wird elektronisch erfasst, und ein Elektromotor erzeugt Druck im Hydromodul. Anschließend überträgt die Bremsflüssigkeit den Druck über die serienmäßigen Leitungen auf die Bremssättel. In integrierten Modulen (z. B. Bosch Integrated Power Brake, ZF Integrated Brake Control) sind die Funktionen des Bremskraftverstärkers und des ESP in einem Block vereint; das System baut schneller Druck für AEB auf und kombiniert die Rekuperation flexibel mit der Reibungsbremsung.

In Elektro- und Hybridfahrzeugen kommt die regenerative Bremsung zum Einsatz, bei der ein Teil der Bremsenergie in Strom umgewandelt und in die Batterie zurückgespeist wird. Dieses Prinzip entlastet die mechanischen Bremsen und erhöht die Gesamtenergieeffizienz des Fahrzeugs.

Die wichtigsten Komponenten des Bremssystems

Das Bremssystem eines Autos besteht aus mehreren wichtigen Elementen, von denen jedes seine eigene Funktion beim Abbremsen und Anhalten des Fahrzeugs erfüllt. Hier nun eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Elemente:

1. Bremspedal und Bremskraftverstärker

  • Die Pedalanlage ist ein Hebelmechanismus, mit dessen Hilfe der Fahrer die Bremskraft erzeugt und auf den Bremskraftverstärker/Hauptbremszylinder (bei Brake-by-Wire-Systemen auf das elektronische Modul) überträgt. Die Qualität der Einstellung der Anlage bestimmt die Reaktionsfähigkeit und Empfindlichkeit der Bremsen.
  • Der Vakuum- oder Hydraulikverstärker reduziert die zum Betätigen des Pedals erforderliche Kraft und erhöht so den Komfort und die Effizienz des Bremsvorgangs. Er funktioniert aufgrund des Druckunterschieds zwischen der Atmosphäre und der Vakuumkammer.
  • Stange und Stößel übertragen die Bewegung des Pedals auf den Hauptzylinder. Ihre genaue Länge und Einstellung beeinflussen den Pedalweg und den Zeitpunkt des Bremsbetriebs.
  • Pedalhalterung und Pedalachse fixieren den Pedalmechanismus am Fahrzeugkörper und sorgen für einen stabilen Winkel und eine gleichmäßige Bewegung.

2. Hauptbremszylinder und Ausgleichsbehälter

  • Zylindergehäuse mit Kolben wandelt die mechanische Kraft des Pedals in hydraulischen Druck um, der über die Kreisläufe zu den Rädern geleitet wird. In den meisten Fahrzeugen wird zur Erhöhung der Zuverlässigkeit ein Zweikreis-System verwendet.
  • Ausgleichsbehälter ist ein Behälter, in dem die Bremsflüssigkeit gespeichert wird. Er füllt automatisch das Volumen bei Verschleiß der Bremsbeläge auf und hält den Druck im System aufrecht.
  • Dichtungen/Manchetten verhindern den Rückfluss der Flüssigkeit und gewährleisten die Dichtheit, selbst bei Temperatur- und Druckschwankungen.
  • Befestigungswinkel verbindet den Hauptzylinder mit dem Servo und bildet so ein einheitliches Modul, das im Motorraum installiert wird.

3. Bremsleitungen und -schläuche

  • Metallrohre sind starre Leitungen, die vom Hauptzylinder zu jedem Rad führen. Sie bestehen in der Regel aus Stahl oder Kupfer-Nickel (CuNiFer) mit einer Korrosionsschutzbeschichtung.
  • Flexible Schläuche sind verstärkte Gummischläuche, die die festen Elemente der Karosserie mit den beweglichen Teilen der Aufhängung verbinden. Sie ermöglichen die Druckübertragung bei allen Bewegungen der Räder.
  • Fittings und Verbindungen sind Metallverbindungen, die die Dichtheit und Zuverlässigkeit der Verbindungen unter hohem Druck gewährleisten.
  • T-Stücke und Verteiler leiten den Flüssigkeitsstrom zwischen den Bremskreisen (z. B. diagonal oder Vorder-/Hinterachse) bzw. zum Hydraulikmodul von ABS/ESP.

4. Arbeitsbremsmechanismen

Dies ist der Hauptteil des Systems, der direkt Reibung erzeugt und für die Verlangsamung des Fahrzeugs sorgt. Je nach Konstruktion und Modell des Fahrzeugs werden Scheiben- oder Trommelbremsen verwendet.

4.1. Scheibenbremsen

  • Die Bremsscheibe dreht sich zusammen mit dem Rad und wird beim Bremsen durch die Bremsbeläge zusammengedrückt. Sie wird aus Grauguss, Stahl oder Verbundwerkstoffen hergestellt und kann zur besseren Kühlung belüftet oder perforiert sein.
  • Der Bremssattel ist das Gehäuse, in dem die Kolben und Bremsbeläge untergebracht sind. Er kann feststehend (mit mehreren Kolben) oder schwimmend (mit einem Kolben und einem beweglichen Gehäuse) sein.
  • Führungsstifte sorgen für die freie Bewegung des Bremssattels, was für einen gleichmäßigen Druck der Bremsbeläge erforderlich ist.
  • Bremsbeläge sind Reibbeläge, die Reibung an der Scheibe erzeugen. Das Material der Beläge wird entsprechend dem Fahrstil ausgewählt – von organisch bis keramisch.
  • Staubschutzkappen und Dichtungen schützen die Zylinder und Führungen vor Schmutz, Feuchtigkeit und Chemikalien und verlängern so die Lebensdauer des Mechanismus.
  • Befestigungselemente sind Bolzen, Klammern und Federn, die die Bremsbeläge und den Bremssattel fixieren, verhindern Spiel und Geräusche.

4.2. Trommelbremsen

  • Die Trommel dreht sich zusammen mit dem Rad; beim Bremsen werden die Bremsbeläge an ihre Innenfläche gedrückt.
  • Radzylinder ist ein hydraulisches Element, das die Bremsbeläge beim Betätigen des Pedals auseinander drückt.
  • Bremsbacken sind bogenförmige Elemente mit Reibbelägen, die von innen gegen die Trommel gedrückt werden.
  • Rückstellfedern bringen die Bremsbacken nach dem Loslassen des Pedals in ihre Ausgangsposition zurück.
  • Einstellmechanismus gleicht den Verschleiß der Beläge aus und hält automatisch den optimalen Abstand zwischen den Bremsbacken und der Trommel aufrecht.
  • Stützplatte und Hebel dienen als Basis für die Befestigung des Zylinders, der Bremsbacken und der Federn und gewährleisten die korrekte Geometrie des Mechanismus.

Vergleichstabelle für Scheiben- und Trommelbremsen

Mechanismus Konstruktion Besonderheiten und Anwendung
Scheiben Besteht aus einer Bremsscheibe und einem Bremssattel mit Bremsbelägen Bietet hohe Effizienz und Kühlung, wird in den meisten modernen Fahrzeugen verwendet
Trommel Die Bremsbeläge werden von innen gegen die rotierende Trommel gedrückt Einfach in der Herstellung und vor Verschmutzungen geschützt, wird häufiger an der Hinterachse oder in preisgünstigen Modellen verbaut

Scheibenbremsen sorgen für präziseres und schnelleres Bremsen, Trommelbremsen für zuverlässige Funktion unter staubigen und schmutzigen Bedingungen.

5. Feststellbremse (Handbremse)

  • Der Hebel oder Knopf ist ein Bedienelement, das die Feststellbremse aktiviert. Sie kann mechanisch (Seilzug) oder elektronisch (EPB) sein.
  • Seilzug verbindet den Hebel mit den Hinterradbremsen und überträgt die Kraft zum Blockieren der Räder.
  • Ausgleicher verteilt die Spannung zwischen den beiden Seilen der Hinterräder und sorgt so für eine symmetrische Bremswirkung.
  • Hebel und Mechanismen im Inneren der Trommeln drücken bei Betätigung der Bremse die Bremsbacken zusammen und blockieren so die Drehung der Trommel.
  • Halterungen und Führungen halten die Seile und Hebel in der richtigen Position und verhindern ein Überziehen oder Lockern des Systems.

6. Bremskraftregler

  • Gehäuse mit Druckventil reguliert die Verteilung des Bremsdrucks zwischen Vorder- und Hinterachse.
  • Verbindungshebel mit der Aufhängung reagiert auf Veränderungen der Karosserieposition bei Beladung und korrigiert den Druck im hinteren Bremskreis.
  • Federmechanismus sorgt für eine sanfte Druckänderung und verhindert so ein Blockieren der Hinterräder bei starkem Bremsen. In modernen Autos wird diese Funktion oft von einer elektronischen EBD-Einheit übernommen, die in das ABS-System integriert ist.

7. Elektronische Systeme und Sensoren

  • ABS-Sensoren lesen die Drehzahl der Räder und übertragen die Daten an die Steuereinheit, um ein Blockieren der Räder zu verhindern.
  • Hydromodulator verändert den Flüssigkeitsdruck in den Kreisläufen und steuert jedes Rad unabhängig voneinander.
  • Elektronische Steuereinheit (ECU) analysiert die Signale der Sensoren und koordiniert die Arbeit von ABS, ESP, BAS und EBD.
  • Bremskraft- und Pedalwegsensoren sorgen für eine präzise Anpassung der Bremskraft an die jeweilige Situation auf der Straße.
  • EBD-, ESP- und BAS-Systeme helfen dabei, die Stabilität zu erhalten, die Bremskraftverteilung zu kontrollieren und das Notbremsen zu verstärken, wodurch das Risiko von Schleudern und Blockieren verringert wird.

Arten von Bremssystemen

Bremssysteme werden nach mehreren Merkmalen klassifiziert: Art der Kraftübertragung, Zweck, Konstruktion und Anwendungsbereich.

1. Nach Antrieb

Die Systeme unterscheiden sich hinsichtlich der Art der Kraftübertragung vom Pedal zu den Bremsmechanismen:

  • Mechanisch – die Kraft wird über Seile und Hebel übertragen; einfach, zuverlässig, erfordert jedoch mehr Kraftaufwand.
  • Hydraulisch – der Druck wird durch Bremsflüssigkeit erzeugt; sorgen für gleichmäßiges Bremsen und sanften Betrieb (der am häufigsten verwendete Typ im Personenverkehr).
  • Pneumatisch – Standard für Schwerlastfahrzeuge (Lkw, Busse, Anhänger); verwenden Druckluft, wodurch große Massen gebremst werden können.
  • Elektrohydraulisch (Brake-by-Wire) – die Kraft wird durch elektronische Signale übertragen, der Druck wird durch eine Elektropumpe erzeugt; weit verbreitet in Elektroautos und Hybriden.
  • Kombinierte Bremsen – kombinieren mehrere Antriebsarten, z. B. eine hydraulische Betriebsbremse und eine elektrische Parkbremse (EPB).

2. Nach Verwendungszweck

Bremssysteme unterscheiden sich nach ihrer Funktion:

  • Betriebsbremse sorgt für die Hauptbremsung des Fahrzeugs.
  • Feststellbremse hält das Fahrzeug beim Anhalten an Ort und Stelle.
  • Notbremse ist ein Reservesystem zur Verlangsamung bei Ausfall des Hauptbremssystems.

3. Nach Bauart

Unterscheiden sich nach dem Typ des Bremsmechanismus:

  • Scheibenbremsen – die Bremsbeläge werden gegen eine rotierende Scheibe gedrückt, wirksam bei hohen Belastungen.
  • Trommelbremsen – die Bremsbeläge werden im Inneren der Trommel angepresst, sind zuverlässig und vor Verschmutzungen geschützt.
  • Kombinierte Bremsen – auf einer Achse können verschiedene Bremsentypen verwendet werden.

4. Nach Verwendung

Die Systeme werden nach ihren Eigenschaften und Einsatzbedingungen klassifiziert:

  • Standard – für normale Personenkraftwagen.
  • Nutzfahrzeug-/Schwerlastbremsen – für Lkw und andere Nutzfahrzeuge.
  • Sportbremsen – für dynamisches Fahren und Rennwagen.
  • Big Brake Kits – vergrößerte Bremsanlagen mit höherer thermischer Belastbarkeit; im Straßenverkehr in DE/EU nur mit ABE/Teilegutachten (sofern erforderlich).

Bremsantriebe: Eigenschaften und Einschränkungen

Kriterium/Typ Eigenschaften Einschränkungen
Mechanisch Einfache Konstruktion, Zuverlässigkeit, leicht zu reparieren Erfordert großen Kraftaufwand, begrenzte Effizienz bei hohen Geschwindigkeiten
Hydraulisch Gleichmäßige Kraftverteilung, sanftes Bremsen, hohe Effizienz Abhängigkeit von der Dichtheit des Systems, Empfindlichkeit gegenüber der Qualität und dem Zustand der Bremsflüssigkeit
Pneumatisch Geeignet für Schwerlasttransporte, Stabilität bei hohen Belastungen Kompliziertere Wartung, Kompressor und Behälter erforderlich, sperrigere Konstruktion
Elektrisch (Brake-by-Wire) Hohe Steuerungsgenauigkeit, Integration in elektronische Sicherheitssysteme, Möglichkeit der Energierückgewinnung Hohe Kosten, schwierige Reparatur, Abhängigkeit von Elektronik

Ersatzteile und Komponenten des Bremssystems

Das Bremssystem besteht aus vielen Elementen, von denen einige Verschleißteile sind und andere regelmäßig überprüft und ausgetauscht werden müssen. Im Folgenden werden die wichtigsten Verschleißteile, ihre Lebensdauer und Auswahlkriterien beschrieben.

Die wichtigsten Verschleißteile:

  • Bremsbeläge sind Verschleißteile, die Reibung mit den Scheiben oder Trommeln erzeugen.
    Austausch nach Verschleißanzeige oder bei einer Reststärke von ≈ 2–3 mm bei Scheibenbremsen und ≈ 1 mm bei Trommelbremsen; bei jeder Wartung/Reifenwechsel überprüfen. Die tatsächliche Lebensdauer hängt stark von den Betriebsbedingungen ab.
  • Bremsscheiben und -trommeln sind Reibungselemente, auf die die Bremsbeläge einwirken.
    Scheiben sind zu ersetzen, wenn der auf der Scheibe eingeprägte Wert MIN TH erreicht ist; die Dicke ist an mehreren Stellen zu messen. Trommel – bei Überschreitung von MAX DIA (maximaler Innendurchmesser). Überprüfung bei jeder Wartung.
  • Bremssättel und Zylinder sind Mechanismen, die die Bremsbeläge unter hydraulischem Druck gegen die Scheiben oder Trommeln drücken.
    Bei jeder Bremswartung überprüfen; bei Undichtigkeiten, Blockieren oder Korrosion der Führungen/Kolben reparieren/austauschen.
  • Schläuche, Rohre, ABS-Sensoren – sind Elemente der Hydraulikleitung und der elektronischen Steuerung.
    Lebensdauer: Richtwert – Austausch etwa alle 5 Jahre oder alle 50 000 km. Starre Rohre und ABS-Sensoren: keine vorgeschriebene Lebensdauer, Inspektion bei jeder Wartung; Austausch bei Korrosion/Beschädigung (Rohre) oder Defekt/Fehler (Sensoren).

Materialien der Bremskomponenten

Die Wahl des Materials hat direkten Einfluss auf die Wirksamkeit, Verschleißfestigkeit und Lebensdauer des Bremssystems:

  • Bremsbeläge: organisch, halbmetallisch, keramisch (Standard- und Sportvarianten).
  • Bremsscheiben: Bei PKWs in der Regel aus Grauguss; bei Hochleistungsversionen kommen auch Carbon-Keramik-Verbundwerkstoffe zum Einsatz. Konstruktiv gibt es massive/belüftete Ausführungen; Perforation/Schlitze – Optionen je nach Betriebsmodus.
  • Bremssättel: Aluminium, Stahl, Grauguss.
  • Bremsflüssigkeit: glukolbasierte DOT 3, DOT 4, DOT 5.1 – unterschiedliche Siedepunkte und Anwendungsbedingungen. Nicht mit DOT 5 (silikonbasiert) mischbar. Austausch alle ~2 Jahre unabhängig von der Laufleistung.

Vergleich der Komponenten des Bremssystems

Element Material Lebensdauer/Verschleiß Anmerkungen
Standardbremsbeläge Organisch, halbmetallisch Austausch gemäß Indikator oder bei einer Reststärke von ≈ 2–3 mm (bei Scheibenbremsen); die Lebensdauer hängt stark von den Einsatzbedingungen ab Bei jeder Wartung/Reifenwechsel überprüfen. Nicht auf eine feste Kilometerleistung verlassen.
Sportbremsbeläge Halbmetallische, keramische Nach Reststärke/Indikator; Verschleiß und Geräuschentwicklung/Staub können höher sein, der Arbeitsbereich ist verschoben Für Straßen – orientieren Sie sich an ECE R90 und den Zulassungen für Fahrzeuge; „Sport“-Mischungen müssen ggf. auf Betriebstemperatur gebracht werden.
Standardfelgen Grauguss, Stahl Austausch bei MIN TH (Mindestdicke) gemäß Kennzeichnung auf der Felge; an mehreren Stellen messen Konstruktion: massiv/belüftet. Stahl als Material für PKWs – untypisch
Sportfelgen Grauguss (einschließlich hochgekohltes) oder Karbokeramik Bei MIN TH (für Grauguss); bei C/SiC gelten andere Kriterien des Herstellers Perforationen/Schlitze verbessern die Gas-/Wasserableitung, können jedoch den Verschleiß der Bremsbeläge und das Risiko von Rissen bei starker Beanspruchung erhöhen.
Standard-Bremssättel Aluminium, Stahl, Grauguss Keine vorgeschriebene Laufleistung; Wartung/Austausch je nach Zustand (Leckagen, Festfressen der Führungen) Überprüfung bei jeder Bremswartung.
Bremsflüssigkeit DOT 3 Glykol 2 Jahre Minimale Siedepunkte: ≥205 °C (trocken) / ≥140 °C (feucht). Kompatibel mit DOT 4/5.1.
Bremsflüssigkeit DOT 4 Glykol 2 Jahre Minimal: ≥230 °C / ≥155 °C. Kompatibel mit DOT 3/5.1. LV-Versionen (niedrige Viskosität) für ABS/ESP verfügbar.
Bremsflüssigkeit DOT 5.1 Glykol 2 Jahre Minimal: ≥260 °C / ≥180 °C. Kompatibel mit DOT 3/4; Auswahl gemäß Herstellerspezifikation.

Beliebte Marken für Bremsenteile

  1. Ridex – Marke der Ridex GmbH aus Deutschland. Das Sortiment umfasst Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremstrommeln, Bremssättel und Bremsschläuche. Das jeweilige Herstellungsland hängt vom Produkt ab. Produkte, die unter ECE R90 fallen, sind mit einem E-Zeichen gekennzeichnet.
  2. Brembo – Hersteller von Bremskomponenten und -systemen. Auf dem Markt sind Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremssättel und Zubehörteile erhältlich. Es gibt Serien für erhöhte thermische Belastungen.
  3. Bosch – Aftermarket-Produktreihe für PKWs. Bremsbeläge, Bremsscheiben, Haupt- und Arbeitszylinder, Verstärker, Hydraulikkomponenten. ECE R90 wird dort angewendet, wo es erforderlich ist.
  4. TRW (ZF Aftermarket) – Bremsbeläge, Bremsscheiben, Bremssättel, Bremsschläuche und Bremsleitungen. Geeignet für PKWs und leichte Nutzfahrzeuge.
  5. Ferodo – Hersteller von Reibmaterialien. Produziert Bremsbeläge und Bremsscheiben für verschiedene Betriebsbedingungen.
  6. ATE (Continental) – Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremssättel, Zylinder, Schläuche und Bremsflüssigkeiten. Für die entsprechenden Positionen gilt ECE R90.
  7. Zimmermann (Otto Zimmermann GmbH) – massive, belüftete und perforierte Bremsscheiben. Erhältlich sind Varianten mit Korrosionsschutzbeschichtung.

Vergleichstabelle der Marken von Bremselementen

Komponente Marke Material Kriterien für den Austausch
Bremsbeläge Brembo Halbmetall, Keramik Ersatz gemäß Anzeige oder bei einer Reststärke von ≈ 2–3 mm (Scheiben) / ≈ 1 mm (Trommel). Die Lebensdauer hängt von den Bedingungen ab.
Bremsbeläge Bosch Organisch, halbmetallisch Ebenso: nach Anzeige/Reststärke, nicht nach Kilometerleistung
Bremsbeläge Ridex Organisch, halbmetallisch Gleiches: nach Anzeige/Rest
Scheiben Brembo Grauguss (massiv/belüftet; Perforation/Schlitze möglich) Nach MIN TH (minimale Dicke auf der Kennzeichnung), an mehreren Stellen messen
Scheiben ATE Grauguss (High-Carbon-Serien sind für bestimmte Modelle erhältlich) Nach MIN TH
Scheiben Ridex Grauguss Nach MIN TH
Bremssättel TRW Grauguss/Aluminium (je nach Konstruktion) Austausch bei Undichtigkeiten, Festfressen, Korrosion der Führungen
Bremssättel ATE Grauguss/Aluminium Je nach Zustand
Schläuche TRW Gummischläuche (EPDM) verstärkt Überprüfung bei jeder Wartung. Richtwert ≈ 5 Jahre oder 50.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt)
Schläuche Ridex Gummischläuche (EPDM) mit Verstärkung Richtwert für den Austausch ≈ 5 Jahre oder 50.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt)
ABS-Sensoren Bosch Induktive/magnetoresistive Sensoren (Kunststoff/Metall – Gehäuse/Halterung) Austausch bei Fehler/Defekt (nach Diagnose)
ABS-Sensoren ATE Induktiv/magnetoresistiv Austausch bei Fehler/Defekt (nach Diagnose)

Wartung und Reparatur des Bremssystems

Die Wartung des Bremssystems ist ein wichtiger Aspekt der Fahrzeugsicherheit. Durch regelmäßige Überprüfung und rechtzeitige Reparatur aller Komponenten kann die Bremsleistung aufrechterhalten und Unfälle verhindert werden.

1. Bremsbeläge

Anzeichen für Verschleiß:

  • Optisch: Reibbelag < 2–3 mm.
  • Akustisch: metallisches Quietschen oder Kreischen, insbesondere auf kalten/nassen Straßen.
  • Armaturenbrett: Bremsverschleißanzeige.

Überprüfung und Austausch: Überprüfung bei jeder Wartung/Reifenwechsel; Austausch gemäß Indikator oder bei einer Resttiefe von ≈ 2–3 mm (Scheibe) / ≈ 1 mm (Trommel).

Wartung: Rechtzeitiger Austausch verhindert Schäden an den Scheiben; beim Austausch die Bremssättel, Leitungen und den Zustand der Staubmanschetten/Manschetten und Scheiben überprüfen.

2. Bremsscheiben und -trommeln

Anzeichen für Verschleiß:

  • Optisch: Rillen, Risse, blaue oder dunkle Stellen.
  • Taktil: Vibration des Pedals.
  • Akustisch: dumpfer Schlag oder Klingeln bei Kontakt mit den Bremsbelägen.

Überprüfung und Austausch: Bei jeder Inspektion und beim Austausch der Bremsbeläge überprüfen; bei Erreichen der Mindestdicke oder bei Beschädigungen austauschen.

Wartung: Beim Austausch der Scheiben die Bremsbeläge als Satz pro Achse und durch neue Bremsbeläge ersetzen; die Scheiben müssen gedreht oder durch neue ersetzt werden.

3. Bremssättel und Zylinder

Anzeichen für Verschleiß:

  • Optisch: Flüssigkeitsaustritt, Klebenbleiben der Kolben.
  • Pedal: gibt nach oder „schwimmt”.
  • Akustisch: Fremdgeräusche beim Bremsen.

Überprüfung und Austausch: Wartung und Austausch je nach Zustand (Leckagen, Blockieren).

Wartung: Reinigung und Schmierung der Führungen; Austausch von Staubkappen und Dichtungen, falls erforderlich. Die Arbeiten werden von einer qualifizierten Werkstatt durchgeführt.

4. Bremsleitungen und -schläuche

Anzeichen für Verschleiß:

  • Optisch: Risse, Aufblähungen, Abrieb, Rost.
  • Pedal: weich oder durchhängend.
  • Armaturenbrett: rote Bremswarnleuchte.

Überprüfung und Austausch: Überprüfung bei jeder Inspektion; Gummischläuche etwa alle 5 Jahre oder alle 50 000 km austauschen. Metallrohre – bei Korrosion.

Wartung: Dichtheitsprüfung; Bremsen entlüften beim Flüssigkeitswechsel.

5. Bremsflüssigkeit

Anzeichen für eine Überprüfung:

  • Das Pedal „schwimmt“ oder fällt durch.
  • Verdunkelung der Flüssigkeit, Ablagerungen im Behälter.
  • Niedriger Siedepunkt laut Tester / erhöhter Feuchtigkeitsgehalt.
  • Verunreinigungen: Trübung, Ablagerungen, Flocken, Korrosionsspuren im Behälter.
  • Die rote Lampe des Bremssystems leuchtet (niedriger Füllstand).

Überprüfung und Austausch: Überprüfung bei jeder Inspektion; Austausch alle 2 Jahre (DOT 4 / DOT 5.1).

Wartung: Entlüften gemäß Herstelleranweisung (Reihenfolge der Kreisläufe/ABS-Modus), empfohlene DOT-Klasse verwenden.

6. Allgemeine Empfehlungen zur Wartung des Bremssystems

Die regelmäßige Wartung des Bremssystems ist für dessen effektive Funktion von entscheidender Bedeutung. Es wird empfohlen, alle Komponenten mindestens alle 6 bis 12 Monate oder bei jeder planmäßigen Wartung einer vollständigen Sichtprüfung zu unterziehen. Bei der Überprüfung ist auf die Dicke der Bremsbeläge (mindestens 2–3 mm), den Zustand der Bremsscheiben (Rillen, Risse, Überhitzung), den Zustand der Bremssättel und Führungen (Klemmen, Undichtigkeiten) sowie die Unversehrtheit der Leitungen, Schläuche (Risse, Ausbeulungen, Rost an den Rohren) und Staubkappen.

Die Bremsflüssigkeit muss alle 2 Jahre oder bei ersten Anzeichen von Verdunkelung oder Ablagerungen ausgetauscht werden. Beim Austausch muss die Bremsanlage gemäß den Anweisungen des Herstellers entlüftet werden, um Luft aus dem Hydrauliksystem zu entfernen und den normalen Druck wiederherzustellen.

Jegliche Fremdgeräusche – Quietschen, Knirschen, Klopfen – oder ungewöhnliche Empfindungen beim Betätigen des Pedals (weich, durchhängend, „schwammig“) deuten auf Verschleiß oder Defekte von Bauteilen hin und erfordern eine sofortige Diagnose. Bei Feststellung von Bremsflüssigkeitslecks muss der Betrieb des Fahrzeugs sofort eingestellt werden, bis der Defekt behoben ist.

Beim Austausch eines Elements des Bremssystems wird empfohlen, den Zustand aller damit verbundenen Komponenten zu überprüfen. Beispielsweise werden beim Einbau neuer Bremsscheiben auch neue Bremsbeläge eingesetzt, und beim Austausch der Leitungen muss die Dichtheit der Verbindungen überprüft werden. Die Verwendung von ausschließlich zertifizierten Ersatzteilen und Flüssigkeiten, die den Standards des Herstellers entsprechen, garantiert die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit des Systems.

Preis für die Wartung von Elementen des Bremssystems

Komponente Austauschintervall Preis für Ersatzteile Preis mit Austausch
Bremsbeläge Bei jeder Inspektion überprüfen; bei einer Mindestdicke von 2–3 mm (Scheibe) / ~1 mm (Trommel) oder gemäß Anzeige austauschen; Kilometerstand dient nur als Richtwert, hängt von den Bedingungen ab ab ~ 30–90 € pro Achse Austausch pro Achse: ~ 120–300 €
Bremsscheiben (oder -trommeln) Bei Erreichen der Mindestdicke (siehe Kennzeichnung), bei Verformung/Korrosion austauschen; Bremstrommeln bei Überschreiten des zulässigen Höchstdurchmessers (MAX DIA); Austausch immer paarweise pro Achse. Kilometerstand – keine Vorschrift Scheiben ≈ 30–100+ € pro Stück Scheiben + Bremsbeläge (Achse) ≈ 250–500 €
Bremssättel und Zylinder Keine geplante Lebensdauer – werden bei Undichtigkeiten, Festgehen/Schwergängigkeit oder Korrosion der Führungen ausgetauscht abhängig vom Modell – kann mehrere hundert Euro kosten vollständiger Austausch des Bremssattels – von mehreren hundert bis zu >1000 € bei Premium-Modellen
Bremsleitungen und -schläuche Schläuche bei jeder Inspektion überprüfen; Austausch ca. alle 5 Jahre oder bei Rissen/Aufblähungen/Leckagen. Stahlflex – nur mit ABE/Teilegutachten Verstärkter Schlauch – ca. 90–210 € Ersatz der Leitung + Entlüften – ab ~ 150–300 €+
Bremsflüssigkeit Überprüfung bei jeder Inspektion; Austausch alle 2 Jahre (unabhängig von der Laufleistung) Flüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 – ab ~ 15-40 € pro Behälter Flüssigkeitswechsel + Entlüftung – ab ca. 50–150 €+

Die Preisangaben sind Richtwerte für Deutschland im Jahr 2025 und hängen vom Modell, der Region, der Art der Teile und dem Umfang der damit verbundenen Arbeiten ab.

Tuning des Bremssystems

Durch das Tuning des Bremssystems lässt sich die Bremsleistung verbessern, an einen sportlichen Fahrstil anpassen und die Lebensdauer bei intensiver Nutzung verlängern. Zu den wichtigsten Modernisierungsoptionen gehören der Einbau von Scheiben mit größerem Durchmesser, Mehrkolben-Bremssätteln, verstärkten Leitungen und Sportbremsbelägen.

Die wichtigsten Modernisierungselemente

  • Bremsscheiben – mit größerem Durchmesser, innenbelüftet, perforiert oder mit verbesserter Wärmeabtransport, was die Bremsleistung erhöht und Überhitzung verringert.
  • Bremssättel – Mehrkolben, aus Aluminium oder hochfestem Stahl, sorgen für einen gleichmäßigen Anpressdruck.
  • Bremsbeläge – Sportbeläge mit höherem Reibungskoeffizienten und Überhitzungsbeständigkeit, optimiert für intensiven Einsatz.
  • Hydraulikleitungen und -schläuche – verstärkt oder aus Teflon, reduzieren die Dehnung und erhöhen die Druckstabilität.

Wartung der Bremsen nach dem Tuning und Besonderheiten des Betriebs

Nach dem Einbau aller Komponenten muss das gesamte Bremssystem überprüft werden: Dichtheit der Leitungen, korrekter Einbau von Scheiben und Bremssätteln, Belagfreigang, kein Schleifen beim Bremsen und gleichmäßiger Verschleiß entlang der Achse. Das Entlüften der Bremsen ist obligatorisch, wenn die Hydraulik geöffnet wurde, und erfolgt nach Herstellervorgaben (ggf. mit Service-Modus für ABS/ESC), um Luft aus dem Hydrauliksystem zu entfernen und einen stabilen Druck wiederherzustellen.

Sportbremsbeläge und Mehrkolbenbremssättel haben einen erhöhten Reibungskoeffizienten und eine erhöhte Hitzebeständigkeit, wodurch sie die Bremsscheiben schneller verschleißen können. Bei intensiver Nutzung sollte der Siedepunkt/Zustand der Bremsflüssigkeit häufiger kontrolliert werden; der Wechselintervall kann sich verkürzen. Das Pedalverhalten kann sich ändern, was eine Anpassung des Fahrstils erforderlich macht.

Sicherheitsempfehlungen für getunte Bremsen

  • Die erste Überprüfung aller Elemente sollte nach den ersten 500–1000 km nach der Installation durchgeführt werden.
  • Bei jeder planmäßigen Wartung sind folgende Teile zu überprüfen: Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremssättel, Schläuche/Leitungen, Sensoren.
  • Achten Sie auf Vibrationen, Fremdgeräusche, Anzeichen von Überhitzung und Schleudern beim Bremsen – bei Auftreten dieser Symptome ist eine Diagnose durchzuführen.
  • Verwenden Sie für den Straßenverkehr in Deutschland/der EU Komponenten mit ABE/Teilegutachten (und lassen Sie gegebenenfalls Änderungen eintragen); die Arbeiten sind von einer qualifizierten Werkstatt durchzuführen.

Gesetzliche Anforderungen an das Bremssystem

Alle Fahrzeuge in Deutschland müssen für den legalen Betrieb über zertifizierte und funktionsfähige Bremssysteme verfügen. Der TÜV überprüft, ob die Bremsen den Sicherheitsstandards entsprechen, die erforderliche Wirksamkeit und die zulässige Differenz der Bremskräfte zwischen den Seiten/Achsen gewährleisten, die Feststellbremse ordnungsgemäß funktioniert, das Fahrzeug effektiv verlangsamt und zum Stillstand bringt und die Feststellbremse einwandfrei funktioniert. Bei der Prüfung bewertet der Prüfer den Zustand der Bremsbeläge, Bremsscheiben, Bremssättel, Bremsleitungen und -schläuche sowie das Vorhandensein von Bremsflüssigkeitslecks und Beschädigungen der Hydraulikkomponenten. Der Austausch/die Reparatur erfolgt mit zugelassenen Teilen (z. B. für Reibbeläge gemäß ECE R90), und konstruktive Änderungen werden gemäß § 19/§ 21 StVZO (ABE/Teilegutachten) dokumentiert.

TÜV und Überprüfung des Bremssystems

Der TÜV (oder ähnliche Stellen – GTÜ, DEKRA) überprüft die Bremsen auf Einhaltung der Sicherheitsstandards. Wesentliche Aspekte der Prüfung:

  • Bremswirkung an allen Achsen;
  • Funktion der Feststellbremse;
  • Zustand der Bremsbeläge, Bremsscheiben, Bremssättel, Leitungen und Schläuche;
  • Keine Undichtigkeiten der Bremsflüssigkeit und keine Beschädigungen der Hydraulikkomponenten;
  • Einhaltung der Anforderungen gemäß § 19/§ 21 StVZO bei Modifikationen (ABE/Teilegutachten, ggf. Einzelabnahme.

Die HU für PKWs in Deutschland wird erstmals 36 Monate nach der Erstzulassung und danach alle 24 Monate durchgeführt. Bei Feststellung von Mängeln verlangt der Prüfer die Beseitigung der Probleme bis zur erneuten Untersuchung.

Gesetzliche Vorschriften: StVZO, § 19 und § 21

  • Gemäß § 19 StVZO bedürfen alle baulichen Veränderungen am Fahrzeug, die die Sicherheit, die Verkehrstauglichkeit oder die Betriebsverhältnisse beeinträchtigen können, einer amtlichen Genehmigung – eines Änderungsgutachtens durch TÜV, GTÜ, DEKRA oder ähnliche Stellen.
  • Teile mit Teilegutachten oder ABE / ECE dürfen unter Einhaltung der Zulassungsbedingungen eingebaut werden, die Prüfung beschränkt sich auf die korrekte Montage (§ 19 (3)).
  • Wenn die Teile nicht über die entsprechende Zulassung verfügen, ist eine Einzelabnahme gemäß § 19 (2) in Verbindung mit § 21 erforderlich, d. h. eine individuelle Vollzulassung des Bremssystems zur Wiederherstellung der Betriebserlaubnis.
  • § 21 StVZO regelt Fälle von vollständigen Einzelgenehmigungen, z. B. für Fahrzeuge mit wesentlichen baulichen Veränderungen oder aus dem Ausland eingeführte Fahrzeuge.
  • Die Nichteinhaltung der Vorschriften von § 19 und § 21 StVZO führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und kann zu Geldstrafen oder zur Ablehnung durch die Versicherung im Falle eines Unfalls führen.

Nützliche Empfehlungen zum Betrieb und zur Überprüfung des Bremssystems Ihres Fahrzeugs

1. Regelmäßige Überprüfung der Bremsen

Die regelmäßige Überprüfung des Bremssystems ist der Schlüssel zur Sicherheit im Straßenverkehr. Selbst kleine Defekte können den Bremsweg verlängern oder zu einer Gefahrensituation führen.

Vor einer langen Fahrt:

  • Überprüfen Sie den Bremsflüssigkeitsstand im Bremsflüssigkeitsbehälter.
  • Überprüfen Sie die Bremsbeläge und Bremsscheiben auf Verschleiß, Risse oder Abrieb.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Feststellbremse das Fahrzeug sicher hält.
  • Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit des ABS und anderer elektronischer Fahrerassistenzsysteme.

Vor der Wintersaison:

  • Überprüfen Sie die Dichtheit der Bremsleitungen und -schläuche auf Risse, Ausbeulungen oder Undichtigkeiten.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Bremsleuchten und -lampen ordnungsgemäß funktionieren.
  • Untersuchen Sie die Bremsscheiben und -beläge auf Korrosion.
  • Bremsflüssigkeit: Wechsel nach Intervall (ca. alle 2 Jahre) oder bei niedrigem Siedepunkt laut Tester – nicht saisonabhängig.

Tipps zur Nutzung und Verlängerung der Lebensdauer des Bremssystems

  • Einbremsen neuer Bremsbeläge: Die ersten 100–200 km – vorsichtiges Bremsen mit allmählicher Erhöhung der Belastung.
  • Fahrstil und Belastung: Abruptes Bremsen, häufiges Anhalten in der Stadt und Fahren mit voller Beladung beschleunigen den Verschleiß von Bremsbelägen und Scheiben.
  • Regelmäßige Kontrolle: Achten Sie auf Quietschen, Vibrationen oder ein nachgebendes Pedal – erste Anzeichen für Verschleiß.

2. Temperaturbedingungen von Bremssystemen und Materialien der Komponenten

Bremsentyp Material der Bremsscheibe Material der Bremsbeläge Optimale Temperatur Kritische Temperatur
Scheibenbremsen Grauguss Organisch 100–250 °C >300 °C
Scheibenbremsen Grauguss Halbmetallisch 150–400 °C >400 °C
Scheibenbremsen C/SiC-Verbundwerkstoff Spezielle Zusammensetzungen, kompatibel mit C/SiC 200–500 °C >600 °C
Scheibenbremsen für den Sportbereich Grauguss (einschließlich High-Carbon) oder C/SiC Halbmetallische/„keramische“ Straßen-Sportmischungen 300–500 °C >600 °C
Trommelbremsen Grauguss Organisch/halbmetallisch 100–200 °C >250 °C
Trommebremsenl verstärkt Stahl/Grauguss Halbmetallisch 150–250 °C >300 °C

Allgemeine Symptome einer Überhitzung der Bremsen:

  • Verstärktes Quietschen, Kreischen, metallisches Klingeln.
  • Vibrationen oder „schwammiges“ Pedalverhalten.
  • Verlust der Bremswirkung, verlängerter Bremsweg.
  • Verfärbung der Bremsscheiben (blaue oder dunkle Stellen).

3. Signale für eine Fehlfunktion des Bremssystems

Art des Signals Anzeichen Dringlichkeit der Maßnahmen
Visuell Risse oder Rillen an den Bremsscheiben, abgenutzte Bremsbeläge, Bremsflüssigkeitsflecken; rote Bremswarnleuchte im Armaturenbrett Hoch – sofort zur Werkstatt
Akustisch Quietschen, Kreischen, metallisches Klingeln, fremde Geräusche Mittel – bei nächster Gelegenheit überprüfen
Taktile Nachgebendes/durchtretbares Pedal, Vibration, „schwammiges“ Bremsverhalten Hoch – sofortige Diagnose

Jedes Anzeichen für einen Flüssigkeitsaustritt oder ein Blockieren des Bremssattels erfordert ein sofortiges Anhalten und eine Überprüfung in der Werkstatt.

4. Häufige Fehler beim Austausch von Bremsbelägen und Bremsscheiben

Beim Austausch von Bremskomponenten ist es wichtig, einige häufige Fehler zu vermeiden, da diese sich direkt auf die Bremsleistung und die Lebensdauer der Teile auswirken.

  1. Der Austausch nur eines Bremsbelags an einer Achse führt zu ungleichmäßiger Bremsleistung, Vibrationen und vorzeitigem Verschleiß der Bremsscheiben. Daher sollten Bremsbeläge immer als Satz an einer Achse ausgetauscht werden. Bremsscheiben stets paarweise an einer Achse und mit neuen Belägen montieren.
  2. Die Verwendung von Bremsbelägen und Scheiben verschiedener Hersteller ohne Überprüfung der Kompatibilität kann die Bremsleistung und den Geräusch-/Komfortpegel verändern, zu Fremdgeräuschen und schnellem Verschleiß der Komponenten führen. Vor dem Einbau neuer Teile sollte deren Kompatibilität überprüft werden.
  3. Abdrehen/Planschleifen ist nur zulässig, wenn nach der Bearbeitung die Mindestdicke (MIN TH) eingehalten wird; andernfalls muss das Teil ausgetauscht werden. Ein falsches Abdrehen/Schleifen der Scheiben, bei dem zu viel oder zu wenig Material abgetragen wird, führt zu einem Flattern der Scheibe und einer Verringerung der Bremsleistung. Beim Abdrehen und Austauschen von Scheiben sollten immer die Herstellerangaben beachtet werden.
  4. Eine nicht rechtzeitige Entlüftung der Bremsen nach dem Austausch der Leitungen oder der Bremsflüssigkeit kann dazu führen, dass Luft in das Hydrauliksystem gelangt und das Bremspedal weich wird oder durchdrückt. Nach dem Öffnen des Hydrauliksystems (Schläuche/Leitungen/Zylinder, Flüssigkeitswechsel) ist eine Entlüftung gemäß den Herstellerangaben erforderlich; beim Austausch nur der Bremsbeläge/Scheiben ohne Öffnen ist eine Entlüftung in der Regel nicht erforderlich, aber eine Überprüfung des Pedals und der Dichtheit ist obligatorisch.

5. Tabelle der Entsprechungen der DOT-Klassen für Bremsflüssigkeit

DOT Flüssigkeitstyp Siedepunkt trocken/nass Kompatibilität Verwendung
DOT 3 Glykolbasiert 205 °C / 140 °C Kompatibel mit DOT 4 und DOT 5.1 Nur gemäß den Herstellerangaben verwenden; kommt häufiger bei älteren Modellen vor
DOT 4 Glykolbasiert 230 °C / 155 °C Kompatibel mit DOT 3 und DOT 5.1 Grundklasse für die meisten modernen Fahrzeuge; es gibt Varianten mit niedriger Viskosität (DOT 4 LV / ISO 4925 Klasse 6) für ABS/ESP-Systeme.
DOT 5.1 Glykolbasiert 260 °C / 180 °C Kompatibel mit DOT 3 und DOT 4 Erhöhte Mindestkochpunkte und niedrige Viskosität bei niedrigen Temperaturen; wird verwendet, wenn vom Hersteller vorgeschrieben (häufig für fortschrittliche ABS/ESP-Systeme)

Hinweis: DOT 5 (silikonbasiert) ist nicht mit DOT 3/4/5.1 mischbar und gehört nicht in diese Kompatibilitätsreihe.

FAQ

Wie kann man feststellen, ob die Bremsscheiben abgedreht/plangeschliffen oder ausgetauscht werden müssen?

Tiefe Rillen, Risse, blaue Anlauffarben oder Pedalvibrationen sind ein Zeichen dafür, dass die Bremsscheiben geschliffen oder ausgetauscht werden müssen. Die Dicke wird an mehreren Stellen gemessen und mit MIN TH auf der Scheibe verglichen; Abdrehen/Planschleifen ist nur zulässig, wenn die Dicke danach ≥ MIN TH beträgt.

Können die Bremsbeläge einzeln ausgetauscht werden?

Nein, die Beläge werden als Satz an einer Achse gewechselt, um ein gleichmäßiges Bremsverhalten zu gewährleisten.

Woran erkennt man, dass die Bremsflüssigkeit ihre Eigenschaften verloren hat?

Das Pedal „schwimmt“, die Flüssigkeit ist dunkler geworden, es hat sich ein Niederschlag gebildet oder die rote Bremswarnleuchte leuchtet auf.

Wie oft müssen die Bremsen nach dem Austausch der Flüssigkeit oder der Schläuche entlüftet werden?

Unbedingt nach dem Wechsel der Flüssigkeit oder beim Öffnen des Hydrauliksystems (Schläuche/Leitungen/Zylinder) – gemäß den Anweisungen des Herstellers (Reihenfolge der Kreisläufe, ABS/EPB-Servicemodus, falls erforderlich).

Wie wirkt sich der Fahrstil auf die Lebensdauer der Bremsen aus?

Scharfes Bremsen, Stadtverkehr und volle Beladung beschleunigen den Verschleiß. Sanftes Bremsen verlängert die Lebensdauer.

Wie kann man feststellen, ob der Bremssattel festgeht oder die Kolben schwergängig sind?

Schleudern beim Bremsen, Überhitzung/Geruch, ungleichmäßiger Verschleiß entlang der Achse; visuell erkennbar durch Tropfen und/oder beschädigte Staubkappen.

Wie überprüft man die Dichtheit der Bremsleitungen und -schläuche?

Auf Risse, Aufblähungen, Abrieb und Korrosion untersuchen. Ein weiches Pedal kann durch Undichtigkeiten, Lufteintritt oder Sieden der Flüssigkeit verursacht werden – eine Diagnose ist erforderlich.

Woran erkennt man, dass die Scheiben überhitzt sind?

Blaue Anlauffarben, Brandgeruch, verlängerter Bremsweg oder Quietschen. Eine bessere Wärmeableitung wird durch größere Abmessungen, eine belüftete/perforierte Konstruktion und hitzebeständige Materialien (z. B. C/SiC) gemäß den Herstellerangaben gewährleistet.

Was ist zu tun, wenn die ABS- oder ESP-Kontrollleuchte aufleuchtet?

Die gelbe ABS/ESP-Leuchte bedeutet einen Ausfall der Elektronik (häufig des Raddrehzahlsensors oder der Verkabelung). Die Basisbremsen funktionieren ohne Antiblockiersystem, fahren Sie daher vorsichtig und lassen Sie eine Diagnose durchführen. Ein Absinken des Bremsflüssigkeitsstands führt normalerweise zum Aufleuchten der roten Bremswarnleuchte und nicht der ABS/ESP-Anzeigen.

Können verschiedene Arten von Bremsbelägen auf einer Achse verwendet werden?

Nein, sie müssen vom Typ/der Spezifikation her identisch sein und aus derselben Serie/Marke stammen – mit abgestimmten Reibungseigenschaften.

Wie kann man erkennen, dass sich die Bremsflüssigkeit mit Luft vermischt hat?

Das Pedal „schwimmt“ oder sinkt ein, das Bremsverhalten wird weniger empfindlich. Die Bremsen müssen entlüftet werden, um die Luft zu entfernen.

Können Bremsflüssigkeiten verschiedener Hersteller gemischt werden?

Dies ist nur für Glykol-DOT 3/4/5.1 zulässig; DOT 5 (Silikon) darf nicht gemischt werden. Beim Mischen sinken die Eigenschaften auf die untere Klasse; orientieren Sie sich an den Angaben des Fahrzeugherstellers.

Wie wirkt sich eine längere Standzeit auf die Bremsen aus?

Es kann zu leichter Korrosion an den Scheiben kommen, und die Bremsbeläge können an den Scheiben „festkleben“, insbesondere bei hoher Luftfeuchtigkeit.

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Bremsbeläge BOSCH 0 986 424 790 Auto Bremsen kaufen
Bewertungen - 14
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  • Bremssystem: Lucas-Girling
  • Verschleißwarnkontakt: mit akustischer Verschleißwarnung
  • Material: Low-Metallic
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info 2: mit Anti-Quietsch-Blech
  • Dicke / Stärke: 15,6
  • Mengeneinheit: Achsenset
  • Höhe: 37,4
  • Breite [mm]: 95,8
  • WVA-Nummer: 23816
  • Prüfzeichen: ECE-R90
  • Artikelnummer des empfohlenen Zubehörs: 1987474465, 1987474313
  • Technische Daten beachten
  • BOSCH: Bremsbeläge
  • Artikelnummer: 0 986 424 790
  • Unser Preis: 19,49 €
  • Zustand: Brandneu
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BOSCH BP931 Bremsbeläge Low-Metallic, mit akustischer Verschleißwarnung
Artikelnummer: 0 986 424 790
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Bremsenentlüftungsgerät VIGOR V4411 Auto Bremsen kaufen
Bewertungen - 3
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  • Ergänzende Info: Steckschlüssel-Einsatz
  • Anzahl Werkzeuge: 5
  • VIGOR: Bremsenentlüftungsgerät
  • Artikelnummer: V4411
  • Unser Preis: 107,99 €
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VIGOR V4411 Bremsenentlüftungsgerät Steckschlüssel-Einsatz
Artikelnummer: V4411
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-70%
Bremsscheibe BREMBO 09.B436.51 Auto Bremsen kaufen
Bewertungen - 59
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  • Durchmesser: 295
  • Bremsscheibenart: gelocht / innenbel.
  • Gelocht: ja
  • Oberfläche: beschichtet
  • Bearbeitung: hochgekohlt
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info 2: mit Schrauben
  • Produktreihe: Prime
  • Bremsscheibendicke: 28
  • Höhe: 51
  • Zentrierungsdurchmesser [mm]: 67
  • Lochanzahl: 5
  • Mindestdicke [mm]: 26
  • Anzugsdrehmoment [Nm]: 130
  • BREMBO: Bremsscheibe
  • Artikelnummer: 09.B436.51
  • Zustand: Brandneu
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BREMBO 09.B436.51 Bremsscheibe 295x28mm, 5, gelocht/innenbel.
Artikelnummer: 09.B436.51
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Bremssattellack FOLIATEC 2160 Auto Bremsen kaufen
Bewertungen - 20
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  • Inhalt [ml]: 400, 125, 50
  • Farbe: Rot
  • Gebindeart: Spraydose
  • Anzahl Teile [tlg.]: 7
  • Mengeneinheit: Set
  • Art: zweikomponentig (2K)
  • FOLIATEC: Bremssattellack
  • Artikelnummer: 2160
  • Unser Preis: 27,49 €
  • Zustand: Brandneu
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FOLIATEC 2160 Bremssattellack Spraydose, Inhalt: 400, 125, 50ml, Rot
Artikelnummer: 2160
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im Vergleich zur UVP 30,34 €

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0,07 € für 1 Liter
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Bremssattelhalter GH GH-465059 Bremsanlage Auto Kosten
Bewertungen - 2
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  • Einbauposition: Hinterachse beidseitig, rechts, links, Hinterachse rechts, Hinterachse links
  • für Bremsscheibendicke [mm]: 10,5
  • für Bremsscheibendurchmesser [mm]: 258
  • Gewicht [g]: 780
  • Lochabstand [mm]: 126
  • Abstand der Befestigungsbohrungen 2 [mm]: 97
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info 2: mit Bremssattelschrauben
  • GH: Bremssattelhalter
  • Artikelnummer: GH-465059
  • Unser Preis: 23,49 €
  • Zustand: Brandneu
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GH GH-465059 Bremssattelhalter Hinterachse beidseitig, rechts, links, Hinterachse rechts, Hinterachse links
Artikelnummer: GH-465059
23,49 €
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-60%
Bremsbeläge ATE 13.0460-3821.2 Bremsanlage Auto Kosten
Bewertungen - 18
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  • Bremssystem: Bosch
  • Verschleißwarnkontakt: inkl. Verschleißwarnkontakt
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info: mit Zubehör
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info 2: mit Bremssattelschrauben
  • Dicke / Stärke: 18,3
  • Mengeneinheit: Achsenset
  • Anzahl der Verschleißanzeigen [pro Achse]: 2
  • Höhe: 50,2
  • Breite [mm]: 101,8
  • Prüfzeichen: E1 90R-01891 / 739, E1 90R-02A0969 / 0226
  • Warnkontaktlänge [mm]: 95
  • MAPP-Code vorhanden
  • Artikelnummer des empfohlenen Zubehörs: 24.8190-0418.2
  • Anzahl der Schrauben: 4
  • Abmessungen beachten
  • ATE: Bremsbeläge
  • Artikelnummer: 13.0460-3821.2
  • Unser Preis: 36,49 €
  • Zustand: Brandneu
Details
ATE 603821 Bremsbeläge inkl. Verschleißwarnkontakt
Artikelnummer: 13.0460-3821.2
im Vergleich zur UVP 93,53 €

36,49 €
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-58%
Bremsscheibe BREMBO 09.B085.13 Bremsanlage Auto Kosten
Bewertungen - 27
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  • Durchmesser: 305
  • Bremsscheibenart: gelocht / innenbel., zweiteilige Bremsscheibe, Aluminium-Bremsscheibentopf
  • Gelocht: ja
  • Oberfläche: beschichtet
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info 2: mit Schrauben
  • Produktreihe: Prime
  • Bremsscheibendicke: 28
  • Höhe: 45
  • Zentrierungsdurchmesser [mm]: 59
  • Lochanzahl: 4
  • Mindestdicke [mm]: 26
  • BREMBO: Bremsscheibe
  • Artikelnummer: 09.B085.13
  • Zustand: Brandneu
Details
BREMBO 09.B085.13 Bremsscheibe 305x28mm, 4, gelocht/innenbel., zweiteilige Bremsscheibe, Aluminium-Bremsscheibentopf
Artikelnummer: 09.B085.13
im Vergleich zur UVP 611,24 €

254,00 €
Preis pro Stück
508,00 € / Preis pro 2 Artikel
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-18%
Bremssattelschraube ATE 13.8190-0330.1 Bremsanlage Auto Kosten
Bewertungen - 1
Artikelinfo
  • Schraubenkopf- / Mutternprofil: Außensechskant
  • Schrauben- / Mutternausführung: selbstsichernd
  • Gewindemaß: M12x1,5
  • Länge [mm]: 35,0
  • Schlüsselweite 1 [mm]: 18
  • ATE: Bremssattelschraube
  • Artikelnummer: 13.8190-0330.1
  • Zustand: Brandneu
Details
ATE 990134 Bremssattelschraube M12x1,5
Artikelnummer: 13.8190-0330.1
im Vergleich zur UVP 4,05 €

3,29 €
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-54%
Molybdänfett FEBI BILSTEIN 02582 Auto Kfz-Bremsen Preis
Bewertungen - 40
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  • Gewicht [g]: 90
  • Gebindeart: Beutel
  • Service Information beachten
  • FEBI BILSTEIN: Molybdänfett
  • Artikelnummer: 02582
  • Unser Preis: 2,59 €
  • Zustand: Brandneu
Details
FEBI BILSTEIN 02582 Molybdänfett Beutel, 90g
Artikelnummer: 02582
Mehr
im Vergleich zur UVP 5,75 €

2,59 €
28,78 € für 1 Kilogramm
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Bremsbeläge BOSCH 0 986 494 643 Auto Bremssystem Preis
Bewertungen - 25
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  • Material: Low-Metallic
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info: mit Feder, mit Zubehör
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info 2: mit Anti-Quietsch-Blech, mit Schrauben
  • Dicke / Stärke: 17,3
  • Mengeneinheit: Achsenset
  • Höhe: 53,4
  • Breite [mm]: 109,2
  • WVA-Nummer: 24563
  • Prüfzeichen: ECE-R90
  • Anzahl der Schrauben: 4
  • Technische Daten beachten
  • Anzahl der Federn: 8
  • BOSCH: Bremsbeläge
  • Artikelnummer: 0 986 494 643
  • Unser Preis: 36,99 €
  • Zustand: Brandneu
Details
BOSCH BP1338 Bremsbeläge Low-Metallic
Artikelnummer: 0 986 494 643
im Vergleich zur UVP 115,19 €

36,99 €
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-30%
Bremsflüssigkeit MANNOL MN3002-1 Auto Bremsenteile Preis
Bewertungen - 263
Artikelinfo
  • Inhalt [Liter]: 1
  • Modell: DOT-4
  • Spezifikation: SAE J1703, SAE J1704, JIS K 2233
  • Spezifikation nach DOT: DOT 4
  • Gebindeart: Flasche
  • Herstellerempfehlungen: FMVSS 116 DOT 4, FMVSS 116 DOT 3
  • Trockensiedepunkt [°C]: >245
  • Farbe: braun / transparent
  • chem. Eigenschaft: synthetisch
  • DIN / ISO: ISO 4925 Class 3, ISO 4925 Class 4
  • MANNOL: Bremsflüssigkeit
  • Artikelnummer: MN3002-1
  • Unser Preis: 7,59 €
  • Zustand: Brandneu
Details
MANNOL MN3002-1 Bremsflüssigkeit 1l
Artikelnummer: MN3002-1
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im Vergleich zur UVP 10,95 €

7,59 €
7,59 € für 1 Liter
Preis inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

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-40%
Bremsleitung METZGER 4120001 Auto Betriebsbremse Preis
Bewertungen - 9
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  • Einbauposition: Hinterachse links, am Bremssattel
  • Ergänzende Info: ORIGINAL ERSATZTEIL
  • Gegenstück: 4120002
  • METZGER: Bremsleitung
  • Artikelnummer: 4120001
  • Unser Preis: 23,49 €
  • Zustand: Brandneu
Details
METZGER 4120001 Bremsleitung Hinterachse links, am Bremssattel, ORIGINAL ERSATZTEIL
Artikelnummer: 4120001
im Vergleich zur UVP 39,75 €

23,49 €
Preis inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

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-71%
Bremsbeläge BREMBO P 50 051 Auto Bremse Preis
Bewertungen - 58
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  • Bremssystem: Bosch
  • Verschleißwarnkontakt: inkl. Verschleißwarnkontakt
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info: mit Zubehör
  • Ergänzungsartikel / Ergänzende Info 2: mit Bremssattelschrauben, mit Anti-Quietsch-Blech
  • Dicke / Stärke: 18
  • Produktreihe: Prime
  • Mengeneinheit: Achsenset
  • Anzahl der Verschleißanzeigen [pro Achse]: 2
  • Höhe: 50
  • Breite [mm]: 102
  • WVA-Nummer: 24008
  • Warnkontaktlänge [mm]: 95
  • BREMBO: Bremsbeläge
  • Artikelnummer: P 50 051
  • Unser Preis: 25,99 €
  • Zustand: Brandneu
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BREMBO 24008 Bremsbeläge inkl. Verschleißwarnkontakt
Artikelnummer: P 50 051
im Vergleich zur UVP 90,05 €

25,99 €
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Unterdruckschlauch, Bremskraftverstärker VIKA 66121549501 Auto Bremsen Preis
Bewertungen - 12
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  • VIKA: Unterdruckschlauch, Bremskraftverstärker
  • Artikelnummer: 66121549501
  • Unser Preis: 14,49 €
  • Zustand: Brandneu
Details
VIKA 66121549501 Unterdruckschlauch, Bremskraftverstärker
Artikelnummer: 66121549501
14,49 €
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Bremsflüssigkeitsbehälter ATE 03.3508-8302.3 Auto Bremsanlage Preis
Bewertungen - 6
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  • Bremssystem: ATE
  • Artikelnummer des empfohlenen Zubehörs: 03.3556-1164.2
  • Abmessungen beachten
  • MAPP-Code vorhanden
  • ATE: Bremsflüssigkeitsbehälter
  • Artikelnummer: 03.3508-8302.3
  • Unser Preis: 62,49 €
  • Zustand: Brandneu
Details
ATE 310046 Bremsflüssigkeitsbehälter
Artikelnummer: 03.3508-8302.3
62,49 €
Preis inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

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Ratgeber & Artikel – Nützliche Informationen rund um Bremsen