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Benzinfilter für das Motorrad – die verschiedenen Typen, ihr Austausch und Einbau

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist die Funktion eines Kraftstofffilters am Motorrad?
  2. Welche verschiedenen Filtertypen gibt es?
  3. Wann und wie sollte man einen Benzinfilter am Motorrad wechseln?

Wie viele Motorradfans sicherlich schon lange wissen, besteht ein Kraftrad aus einer Unmenge verschiedener Teile. Oft sind es, wie es auch bei Autos vielmals der Fall ist, die kleineren Teile, die schnell in Vergessenheit geraten und durch Defekte oder Fehlfunktionen den reibungslosen Betrieb einer Maschine gefährden. In diesem Beitrag möchten wir uns auf ein solches Kleinteil konzentrieren und einen näheren Blick auf die verschiedenen Typen von Kraftstofffiltern für Motorräder werfen. Neben der Funktion dieses Bauteils schauen wir uns auch an, wann man einen solchen Filter wechseln sollte und mit welchem Aufwand der Einbau eines neuen Benzinfilters verbunden ist.

Was ist die Funktion eines Kraftstofffilters am Motorrad?

Der Name dieses Teils beschreibt an sich seine Funktion sehr gut: es geht um das Filtern von Kraftstoff. Seine Aufgabe ist es, auch die kleinsten Rost-, Staub- und Schmutzpartikel auf dem Weg vom Tank in den Motor abzufangen und so zu verhindern, dass dem Motor Schäden zugefügt werden, die sich auf die Leistung der Maschine auswirken können oder im schlimmsten Fall in einem Totalausfall des Motors enden. Ein Kraftstofffilter am Motorrad gewährleistet, dass nur der reine und gefilterte Kraftstoff den Motor erreicht und stellt sicher, dass unerwünschte Partikel vom Filtermedium aufgefangen werden.

Benzinfilter für das Motorrad

Welche verschiedenen Filtertypen gibt es?

Abgesehen von der Gemeinsamkeit, dass alle Benzinfilter für Motorräder klein sind, können sie sich nach Material und Eignung für die verschiedenen Einspritzsysteme unterscheiden. So gibt es:

  • Glasfaserfilter, die kleinere Partikel sehr effektiv entfernen können;
  • Kunststofffilter, die günstig und leicht sind, allerdings nicht so lange halten wie andere Filtertypen;
  • Papierfilter, deren Membrane aus Papier gefertigt wird und leicht auszutauschen sind, und
  • Metallfilter, die durch ein feines Metallgitter besonderen Widerstand gegen Verschleiß bieten und teilweise wiederverwendbar sind.

Die genaue Position der Benzinfilter für Motorräder variiert je nach Modell und Hersteller des Kraftrades, befindet sich jedoch immer in der Nähe des Tanks und ist mit einem Benzinschlauch des Motorrades verbunden. Wenn man auf der Suche nach einem neuen Filter ist, werden diese oft in einem Set mit einem Kraftstoffschlauch angeboten.

Wann und wie sollte man einen Benzinfilter am Motorrad wechseln?

Verschmutzte Kraftstofffilter sollten nach ca. 20 000 bis 30 000 gefahrenen Kilometern gereinigt, oder besser komplett ausgetauscht werden. Da die Empfehlungen der Austauschintervalle je nach Hersteller und Motorradmodell variieren, lohnt es sich immer, einen Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen, um sicherzustellen, dass man das empfohlene Intervall nicht verpasst. Wartet man zu lange oder vergisst den Wechsel, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Benzinfilter am Motorrad im Laufe der Zeit verstopft. Die ersten Anzeichen einer Verstopfung sind Leistungseinbrüche des Motors, Probleme mit dem Motorstart, Stottern des Motors und plötzliches Ausgehen der Maschine während der Fahrt.

Kraftstofffilter für das Motorrad

Verfügt man über das technische Knowhow, ist es durchaus möglich, selbst einen Benzinfilter am Motorrad einzubauen. Je nach Hersteller und Modell gibt es Unterschiede bezüglich der Position des Filters – der Benzinfilter eines BMW-Motorrads sitzt an einer anderen Stelle als der Filter eines Motorrads von einem Hersteller. Aus diesem Grund möchten wir im Folgenden nur den generellen Ablauf eines Wechsels auflisten:

  1. Motorrad für den Wechsel absichern – Der Motorrad Motor muss ausgeschaltet und abgekühlt sein. Außerdem sollte man bei allen Arbeiten am Kraftrad immer die nötige Schutzkleidung und eine Schutzbrille tragen.
  2. Kraftstofftank anheben oder abnehmen – Da der Benzinfilter häufig unterhalb des Tanks angebracht ist, ist dieser Schritt nötig, um das Teil zu erreichen.
  3. Filter vorsichtig abnehmen – Der Benzinfilter ist mit Schellen an den Benzinschläuchen befestigt. Beim Trennen des Filters sollte man mit Vorsicht agieren, um das Auslaufen von Benzin zu vermeiden.
  4. Neuen Filter einbauen – Den neuen Filter positioniert man so, wie man den alten vorgefunden hat und befestigt ihn an den Benzinschläuchen. Bei diesem Schritt sollte man auch unbedingt auf die richtige Durchflussrichtung des Benzinfilters am Motorrad achten. Hierbei handelt es sich um die Richtung, in das Benzingemisch aus dem Tank fließt. Sie ist oft durch einen Pfeil auf dem Filtergehäuse gekennzeichnet.

Abschließend sollte man den neuen Filter auf seine korrekte Funktion überprüfen, indem man die Maschine ein paar Minuten laufen lässt. Wenn alles funktioniert und keine Leckagen sichtbar sind, dann hat man den Wechsel erfolgreich durchgeführt.

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