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Ganzjahresreifen oder Winterreifen – was soll man wählen

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Die Autoreifen müssen sowohl auf die Umgebungstemperatur als auch auf die Untergrundbeschaffenheit abgestimmt sein. Eine optimale, an die vorherrschenden Witterungsbedingungen angepasste Bereifung ist ausschlaggebend für die Fahrsicherheit.


In Deutschland gilt daher die situative Winterreifenpflicht. Wenn winterliche Witterungsbedingungen herrschen, Schneematsch, Schnee oder Eis auf der Straße liegen, ist die Nutzung von Reifen, die diesen Straßenverhältnissen gerecht werden, pflicht.

Winterreifen

Winterreifen eignen sich vor allem für den Einsatz bei winterlichen Wetterbedingungen, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, Matsch, Schnee und Glätte. Sie tragen an der Reifenflanke ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke (Alpine-Symbol) und ggf. auch die Kennung M+S.

Winterreifen


Winterreifen zeichnen sich dadurch aus, dass sie über die gesamte Lauffläche Lamellen aufweisen, also zickzackförmige Furchen in den Profilblöcken. Dadurch werden Griffkanten gebildet, was einen vergleichsweise guten Halt auf Schnee und Matsch ermöglicht. Die spezielle, weiche Gummimischung dieses Reifentyps bietet auch bei negativen Temperaturen eine ausreichende Flexibilität und Haftung.

Sommerreifen

Dieser Reifentyp wird vor allem den Fahranforderungen bei warmen Wetterbedingungen gerecht. Auto Sommerreifen tragen meist keinen Hinweis auf ihre Sommertauglichkeit, lediglich die übliche alphanumerische Reifenkennzeichnung auf der Reifenflanke. Manche dieser Reifen weisen die Kennung M+S auf.


Das Profil und die Gummimischung von Sommerreifen ist auf einen Einsatz ohne Schnee und Eis ausgelegt. Sommerreifen haben vergleichsweise wenige Einschnitte in den Profilblöcke und bestehen aus einer eher harten Gummimischung, welche die erforderliche Steifigkeit auch bei sommerlichen Temperaturen beibehält. Dadurch wird eine ausreichende Stabilität der Profilblöcke beim Abrollen gewährleistet.

Hier erfahren Sie wie man Sommerreifen auswählt.

Ganzjahresreifen

Pkw Ganzjahresreifen, auch als Allwetterreifen bezeichnet, sind für einen Einsatz bei gemäßigten winterlichen und sommerlichen Witterungsbedingungen konzipiert worden. Sie bieten einen Kompromiss zwischen den Eigenschaften von Winter- und Sommerreifen. Die meisten Ganzjahresreifen haben auf ihrer Flanke das Alpine-Symbol, entsprechen daher den Anforderung der StVO hinsichtlich der Nutzung von Winterreifen.

Winterreifen oder allwetterreifen


Allwetterreifen weisen ein Profil auf, das die Eigenschaften der typischen Winter- und Sommerreifenprofile kombiniert. So besitzen diese Reifen sowohl Längsrillen, die für das Ableiten von Wasser geeignet sind, als auch Lamellen, die auf Schnee und Glätte für genügend Halt sorgen.

Was ist besser: Ganzjahresreifen oder Winterreifen?

Die Eigenschaften von Ganzjahresreifen stellen einen Kompromiss dar, um eine möglichst breite Palette an Anforderungen zu erfüllen. Ihre allgemeine Tauglichkeit kann einerseits von Vorteil, andererseits von Nachteil sein. Deshalb hängt die Antwort auf diese Frage von den Bedürfnissen des jeweiligen Fahrzeughalters ab. Sie sollte unter Beachtung der Aspekte Fahrsicherheit und Wirtschaftlichkeit beantwortet werden.


Der Vorteil von Allwetterreifen ist, dass kein saisonaler Reifenwechsel erfolgen muss. Dadurch werden Zeit, Werkstattkosten und Lagerraum gespart.


Allerdings sind Ganzjahresreifen im Winter, bei Schnee und Glätte, nicht so leistungsfähig wie Winterreifen für Autos. Sie besitzen vergleichsweise weniger Lamellen, bei einem stark verschneiten Untergrund greifen sie deshalb nicht so gut.


Allwetterreifen sind aufgrund des gemischten Profils aber auch weniger geeignet als Sommerreifen, um Aquaplaning zu vermeiden. Sommerreifenprofile haben breitere Rillen und sind deshalb in dieser Hinsicht leistungsstärker.


Ferner führt die Nutzung von Allwetterreifen bei hohen Temperaturen zu längeren Bremswegen, was auf die vergleichsweise weiche Gummimischung zurückzuführen ist. Diese wird verwendet, um bei niedrigen Temperaturen für eine bessere Haftung zu sorgen. Eine weichere Materialmischung hat bei hohen Temperaturen den zusätzlichen Nachteil, dass mehr Reibung entsteht. Das führt zu einem erhöhten Reifenverschleiß und Kraftstoffverbrauch.

Ganzjahresreifen vs winterreifen

Für wen lohnt es sich, Allwetterreifen zu nutzen?

Die Verwendung von Ganzjahresreifen lohnt sich vor allem für Fahrzeughalter die jährlich wenig Fahren und das Auto in Gegenden nutzen, in denen vergleichsweise wenig Schnee fällt und die Temperaturen mild sind. Für Vielfahrer kann sich ein saisonaler Reifenwechsel lohnen, vor allem wenn sie in Regionen mit strengen Wintern und heißen Sommern fahren.

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