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Ursachen für Fahrzeugvibrationen

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Ein ruckelndes, vibrierendes oder flatterndes Lenkrad ist für tausende Autofahrer ein richtiges Ärgernis. Es ist eines der nervigsten und häufigsten Probleme, die auftreten können. Eine Vielzahl von Ursachen kann dem Problem zugrunde liegen. Diese können vom Banalen wie einer schlechten Fahrbahnoberfläche oder verschlissenen Reifen bis zum Ernsthaften wie Fehlfunktionen des Motors reichen. Lassen Sie uns das Problem also näher ansehen.

Warum ruckelt mein Auto? Die sieben häufigsten Gründe

Wie oben erwähnt können alte, abgefahrene und trockene Reifen Ihr Lenkrad flattern und Ihr Auto vibrieren lassen. Als einziges Teil des Autos, das Kontakt mit der Fahrbahnoberfläche hat, sind sie die häufigste und naheliegendste Quelle übermäßiger Vibration. Davon abgesehen sind sie einer Vielzahl von Beeinträchtigungen ausgesetzt, die ihre Lebensdauer deutlich senken können. Platte Reifen an sich können die Ursache des Flatterns sein oder zu beschädigten Rädern führen, dem zweiten Grund, warum Ihr Auto ruckelt.

Unwuchtige oder beschädigte Räder können ebenfalls der Grund sein. Räder sind in der Tat nicht perfekt rund. Metallwände können an manchen Stellen etwas dicker oder dünner sein, was Abweichungen von einer perfekt runden Rotation zur Folge hat. Diese Abweichungen werden Schlag genannt. Die durch unwuchtige Räder verursachte Vibration wird deutlich spürbar, besonders wenn man mit hoher Geschwindigkeit fährt. Selbst die kleinsten Fehler können Ihr Auto ruckeln lassen, ganz zu schweigen von verbogenen Rädern.

Bremsprobleme

Eine weitere Ursache des Flatterns sind Bremsprobleme. Wenn Vibrationen beim Bremsen auftreten oder intensiver werden, wissen Sie, wo Sie nachschauen müssen. Ein verformter Bremsrotor oder sogar mehrere können in der Regel Kopfschmerzen bereiten. Beim Bremsen werden die Bremsbeläge und Bremssättel gegen den Rotor gedrückt. Wenn seine Oberfläche aufgrund von Verschleiß oder Korrosion uneben ist, greifen die Bremsen ungleichmäßig, wodurch das Auto anfängt zu ruckeln.

Achsprobleme

Jedoch können nicht nur Reifen, Räder oder Rotoren die Quelle der Vibration sein, sondern auch die Achsen. Zusammenstöße und Pannen kommen auch vor und können dazu führen, dass sich z.B. die Achsen verbiegen. Wenn die Vibration stärker wird, wenn Sie beschleunigen, sollten Sie sich die Unterseite Ihres Autos ansehen. Überprüfen Sie auch die Gleichlaufgelenke und Achsmanschetten. Gerissene Manschetten lassen Schmutz und Staub von der Straße eindringen, was die Gelenke beschädigt und in Folge Vibration erzeugt.

Achsprobleme sind nicht die Einzigen, die Ihr Auto beim Beschleunigen ruckeln lassen. Defekte Motorlager haben die gleiche Wirkung. Diese Ersatzteile sind aus Metall und Gummi. Ihr Hauptziel ist es, den Motor in seiner Position zu halten und nicht wackeln zu lassen. Gummi dämpft die Vibrationen. Wenn es jedoch zerrissen oder zu trocken wird, kann es seine Funktion nicht richtig erfüllen. Abgenutztes Metall kann auch nicht mehr sicher greifen.

Fehlzündung

Leider kann ein Rütteln unter der Motorhaube ein Anzeichen von Motorproblemen sein. Das häufigste Problem ist eine Fehlzündung, die wiederum durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann wie z. B. schlechte Treibstoffqualität, defekte Zündkerzen oder verstopfte Filter. In der Regel leuchtet dann eine Motorkontrollleuchte auf dem Armaturenbrett.

Probleme mit dem Lenksystem

Es ist möglich, dass die Vibration vom Lenkrad kommt. Auch die Reaktionsfähigkeit kann eingeschränkt sein. In dem Fall empfiehlt es sich immer, die Servolenkung und Lenkungsbauteile zu überprüfen. Beachten Sie, dass Vibrationen normalerweise auftreten, wenn Sie das Lenkrad drehen, auch wenn das Auto geparkt ist. Ein weiteres Zeichen, dass das Problem mit defekten Lenkungsbauteilen zusammenhängt, ist die ungleichmäßige Abnutzung der Reifen. Die kann z. B. durch abgenutzte Zugstangen entstehen.

Was zu tun ist, wenn das Auto ruckelt - mögliche Lösungen

Zunächst müssen Sie die Vibrationsquelle ausfindig machen. Eine Sichtprüfung kann sinnvoll sein. Kontrollieren Sie Ihre Reifen. Sie müssen ausgetauscht werden, wenn sie abgenutzt sind, ungleichmäßig abrollen oder „unrund“ sind. Es lohnt sich auch, den Reifendruck zu kontrollieren. Verwenden Sie ein Reifenfüllgerät, wenn er zu niedrig ist, um sicherzustellen, dass sie den richtigen Druck haben.

Lassen Sie uns einen Blick auf die Räder werfen, wenn Ihre Reifen in Ordnung sind. Schlamm und Schmutz können sich auf den Rädern festsetzen und das Gleichgewicht stören. Sie brauchen sie nur abzuwischen. Wenn das nicht hilft, sollten Sie einen Automechaniker aufsuchen. Mithilfe von Spezialausrüstung wird er eine Kontrolle durchführen und Ihre Räder auswuchten, indem er ein paar Radgewichte anbringt. Beschädigte und verbogene Räder müssen in der Regel ersetzt werden.

Abgenutzte Rotoren sind wahrscheinlich die Ursache, wenn Ihr Auto erst beim Bremsen anfängt zu ruckeln. Wenn Ihre Rotoren nicht schwer beschädigt sind, können sie gereinigt und instandgesetzt werden. Ansonsten können sie nur ausgetauscht werden. Bremssättel und -beläge müssen auch überprüft werden. Verschlissene Ersatzteile können bei Bedarf ebenfalls instand gesetzt werden. Sie sollten überprüfen, dass alles korrekt geschmiert wird.

Überprüfen Sie die Achsen sorgfältig, wenn Sie vermuten, dass sie hinter dem Problem stecken. Achten Sie dabei besonders auf die Gleichlaufgelenke und Manschetten. Stellen Sie sicher, dass kein Schmiermittel austritt und dass alle Klemmen gesichert sind. Wenn Sie ein Spiel in den Gelenken bemerken oder feststellen, dass die Manschetten gerissen sind, sollten Sie Ihr Auto in einer Werkstatt überprüfen lassen. Manche Teile müssen vielleicht ausgetauscht werden.

Eine Werkstattüberprüfung ist auch dann notwendig, wenn das Vibrieren beim Abbiegen auftaucht und Ihr Lenkrad zittert. Wenn Sie außerdem feststellen, dass Servolenkungsöl austritt, sollten Sie definitiv einen Automechaniker aufsuchen.

Defekte Motorlager lassen sich recht leicht diagnostizieren. Es treten keine Vibrationen auf, wenn sich Ihr Auto im Leerlauf oder Parkmodus befindet, jedoch wenn Sie auf das Gaspedal treten. Eine leichte Bewegung des Motors ist in Ordnung, aber ein großer Ruck ist ein Zeichen, dass Ihre Motorlager ausgetauscht werden müssen.

Bei einer Vibration aufgrund von Fehlzündung sollten Sie sicherstellen, dass der Treibstoff, den Sie benutzen, von guter Qualität ist. Schlechter Treibstoff kann Ihren Kraftstofffilter verstopfen, wodurch das Luft-Kraftstoff-Verhältnis mager wird. Sie sollten den Luftfilter außerdem reinigen. Eine Fehlzündung kann auch durch defekte Zündkerzen verursacht werden. Stellen Sie sicher, dass Sie sie in den vom Hersteller empfohlenen Intervallen ersetzen.

Dies sind die häufigsten Gründe, warum Ihr Auto ruckeln könnte. Was auch immer der Grund dafür ist, so empfiehlt es sich immer, eine Autowerkstatt aufzusuchen. Fahrzeugprobleme frühzeitig zu erkennen wird Ihnen helfen, größere Probleme und am Ende auch höhere Reparaturkosten zu vermeiden.

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