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Wie kann ich den Öldruckschalter ausbauen?
Den Öldruckschalter können Sie mit grundlegenden Werkzeugen selbst ausbauen. Zunächst Motor abkühlen lassen, Batterie abklemmen und den Schalter am Motorblock lokalisieren. Mit einem passenden Schlüssel oder Steckschlüssel (Schlüsselweite je nach Fahrzeug und Sensor, z. B. 24 mm oder 27 mm) gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen. Der Austausch dauert etwa 15–30 Minuten und erfordert keine Spezialwerkzeuge.
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YATO Steckschlüsselsatz
Anzahl Werkzeuge: 9, Torx, Chrom-Vanadium-Stahl, Antrieb: 1/4, 3/8Zoll
YATO Steckschlüsselsatz
Anzahl Werkzeuge: 22, Sechskant, Chrom-Vanadium-Stahl, Chrom-Molybdänstahl, Antrieb: 3/8", 3/8Zoll, mit Ratschenfunktion
VEMO Öldruckschalter
M12 x 1,5, mit Dichtring
MEYLE Öldruckschalter
M10x1, 1,2 - 1,6 bar, Schließer, ORIGINAL Quality
YATO Steckschlüsselsatz
Anzahl Werkzeuge: 8, Chrom-Vanadium-Stahl, Antrieb: 1/4Zoll
Vorbereitung und Sicherheitsmaßnahmen
Bevor Sie mit dem Ausbau beginnen, müssen Sie den Motor vollständig abkühlen lassen. Ein heißer Motor kann zu Verbrennungen durch heißes Öl und heiße Motorteile führen.
Stellen Sie das Fahrzeug auf einer ebenen, festen Oberfläche ab. Falls der Öldruckschalter von unten zugänglich ist oder Sie unter das Fahrzeug müssen, verwenden Sie unbedingt einen Wagenheber mit zusätzlichen Unterstellböcken oder eine Hebebühne. Arbeiten Sie niemals nur mit einem Wagenheber ohne zusätzliche Abstützung. Bei Arbeiten unter dem Fahrzeug tragen Sie Schutzhandschuhe und stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug sicher fixiert ist.
Erforderliche Werkzeuge:
- Steckschlüsselsatz mit passender Nuss (typische Schlüsselweiten: 21, 24 oder 27 mm – fahrzeugabhängig)
- Ratsche oder Ringschlüssel
- Arbeitshandschuhe
- Auffangbehälter für Öl
- Drehmomentschlüssel
- Neue Dichtung (nur falls nicht vormontiert)
Öldruckschalter lokalisieren

Der Öldruckschalter befindet sich typischerweise am Motorblock oder am Ölfiltergehäuse, wo er direkten Kontakt zum Motoröl hat. Bei den meisten Fahrzeugen ist er in der Nähe des Ölfilters montiert und von oben oder von der Seite her zugänglich.
Typische Positionen:
- Oberhalb des Ölfilters am Motorblock
- Seitlich am Zylinderkopf
- Am Ölverteilergehäuse
- In der Nähe der Ölpumpe
Elektrische Verbindung trennen
Ziehen Sie zunächst den Stecker vom Öldruckschalter ab. Dieser ist meist mit einer Kunststofflasche gesichert, die Sie vorsichtig nach oben drücken müssen.
Merken Sie sich die Kabelfarben oder machen Sie ein Foto der Verkabelung, um später die korrekte Verbindung herzustellen.
Mechanischer Ausbau
- Ermitteln Sie die korrekte Schlüsselweite Ihres Öldruckschalters (typischerweise 21, 24 oder 27 mm) und setzen Sie den passenden Steckschlüssel auf den Sechskant
- Halten Sie einen Auffangbehälter bereit, da beim Lösen Öl austreten wird
- Drehen Sie den Schalter gegen den Uhrzeigersinn (links herum), um ihn zu lösen
- Schrauben Sie den Schalter vollständig heraus und lassen Sie das austretende Öl in den Behälter ablaufen
Wichtiger Hinweis: Bei einigen Fahrzeugen kann der Zugang erschwert sein. Entfernen Sie gegebenenfalls Abdeckungen oder andere Bauteile für besseren Zugang. Prüfen Sie vorab die Einbaulage des Schalters, um das richtige Werkzeug und den optimalen Zugangsweg zu bestimmen.
Gewindegängigkeit prüfen
Nach dem Ausbau sollten Sie das Gewinde im Motorblock auf Beschädigungen kontrollieren. Verwenden Sie eine Taschenlampe, um Risse oder ausgefranste Gewindegänge zu erkennen.
Bei Beschädigungen am Gewinde ist eine Reparatur durch eine Fachwerkstatt erforderlich, da sonst der neue Schalter nicht ordnungsgemäß abdichten kann.
Häufige Probleme beim Ausbau
Festsitzender Schalter: Bei älteren Fahrzeugen kann der Öldruckschalter durch Korrosion festsitzen. Verwenden Sie penetrierendes Öl und lassen Sie es 10–15 Minuten einwirken.
Begrenzter Zugang: In engen Motorräumen kann ein Gelenkschlüssel oder eine verlängerte Ratsche erforderlich sein.
Ölaustritt: Bereiten Sie Lappen und Auffangbehälter vor, da beim Ausbau immer etwas Öl austritt.
Einbau des neuen Schalters

Prüfen Sie vor dem Einbau die Dichtungsart des neuen Schalters:
- Verfügt der Schalter über einen vormontierten Dichtring oder werkseitig aufgebrachtes Dichtmittel (oft als farbiger Ring sichtbar), verwenden Sie keine zusätzliche Dichtmasse
- Nur bei Schaltern ohne vormontierte Abdichtung tragen Sie eine dünne Schicht geeignete Dichtmasse auf das Gewinde auf
Drehen Sie den Schalter zunächst handfest ein. Ziehen Sie ihn anschließend mit dem fahrzeugspezifischen Anzugsdrehmoment fest, das je nach Gewindegröße variiert.
Entnehmen Sie den exakten Wert der Werkstattdokumentation Ihres Fahrzeugs.
Einbaureihenfolge:
- Gewinde reinigen und entfetten
- Dichtungsart prüfen (vormontiert oder nicht)
- Nur bei Bedarf Dichtmasse auftragen
- Schalter handfest eindrehen
- Mit Drehmomentschlüssel gemäß Herstellervorgabe festziehen
- Elektrischen Stecker aufstecken
Funktionsprüfung nach Einbau
Starten Sie den Motor und prüfen Sie die Öldruck-Warnleuchte im Armaturenbrett. Diese sollte nach wenigen Sekunden erlöschen. Kontrollieren Sie außerdem die Einbaustelle auf Dichtheit.
Lassen Sie den Motor 5–10 Minuten laufen und prüfen Sie erneut auf Ölleckagen am neuen Öldruckschalter.
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FEBI BILSTEIN Öldrucksensor
ENERGY Steckschlüsselsatz
Anzahl Werkzeuge: 12, Sechskant, Antrieb: 1/4", 1/4Zoll
KS TOOLS Steckschlüsselsatz
E-Profil, Chrom-Vanadium-Stahl, Antrieb: 1/2Zoll, Vierkant
HELLA Öldruckschalter
M10x1, 0,35 - 0,55 bar, Öffner
YATO Steckschlüsselsatz
Anzahl Werkzeuge: 12, Chrom-Vanadium-Stahl, Antrieb: 3/8Zoll
Fazit
Der Ausbau des Öldruckschalters ist eine einfache Reparatur, die Sie mit Grundwerkzeugen selbst durchführen können. Wichtig sind die Sicherheitsvorkehrungen und das korrekte Anzugsmoment beim Einbau. Bei Problemen mit dem Gewinde oder schwer zugänglichen Positionen sollten Sie eine Fachwerkstatt aufsuchen. Die Reparatur dauert in der Regel 15–30 Minuten und kann Werkstattkosten von 60–300 Euro einsparen.