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So fahren Sie besonders sicher bei Regen

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Die Wahrscheinlichkeit eines Verkehrsunfalls bei einer Fahrt im Regen steigt im Durchschnitt um 30 - 40%. In diesem Artikel geben wir nicht nur deutlich an, worauf Sie achten sollten, sondern geben auch Tipps, wie man bei Regen fahren sollte, um Unfälle und Probleme auf der Straße zu vermeiden.

4 Gefahren für den Fahrer

  1. Glatte Straßen. Der Haftungskoeffizient der Reifen auf dem nassen Asphalt ist im Allgemeinen 1,5- bis 2-mal niedriger als der von Asphalt unter trockenen Bedingungen. Insbesondere die ersten Regentropfen sind besonders gefährlich. Wenn diese auf den Boden fallen, heben sie den Staub auf der Straße an, der aus Öl, Kraftstoff, Kunststoff, Gummiteilchen und anderen Substanzen besteht, die sich vermischen und einen dünnen, aber sehr rutschigen Film bilden. Der Bremsweg kann sich um das 5- bis 10-fache erhöhen.
  2. Aquaplaning. Wenn Sie mit hoher Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn fahren, ist die Zeit zu kurz, damit das Wasser zwischen den Laufflächen der Reifen und der Straßenoberfläche verdrängt werden kann. Unter diesen Bedingungen bildet sich ein Wasserfilm, wodurch der Halt des Rades auf dem Asphalt verloren geht und das Auto unkontrollierbar wird.
  3. Schlechte Sicht. Bei starkem Regen verschlechtert sich die Sichtbarkeit auf der Straße erheblich. Tatsächlich können in diesem Fall die Konturen der Objekte nicht unterschieden werden und die Scheibenwischer können das Wasser nicht rechtzeitig von der Windschutzscheibe entfernen. Außerdem beschlagen die Fenster aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit. All dies macht das Erkennen eines Hindernisses nicht nur schwieriger, sondern lenkt auch ab.
  4. Schläfrigkeit. Wenn infolge des Regens der Atmosphärendruck sinkt, was zur Abnahme des Blutdrucks und der Herzfrequenz des menschlichen Körpers führt, begünstigt dies eine größere Schläfrigkeit. Verminderte Sauerstoffzufuhr zum Gehirn erzeugt ein Gefühl der Schläfrigkeit. Dadurch verlängert sich die Reaktionszeit des Fahrers, wodurch das Fahren unter diesen Bedingungen gefährlich wird.

Was ist vor der nassen Jahreszeit zu prüfen?

  1. Reifen. Die absolute Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm. Wenn Sie den Ratschlägen von Dafydd Williams, einem professionellen Fahrlehrer in der Mercedes-Benz World, folgen, müssen Sie die Reifen ersetzen, sobald ihre Profiltiefe 2 mm erreicht. Sogar Continental, ein berühmter Reifenhersteller, empfiehlt, nicht mit dem Austausch bis zum Erreichen extremer Profilwerte zu warten. Nach Ansicht der Experten dieses Unternehmens sollten Sie neue Reifen verwenden, wenn Sie für Sommer- und Winterreifen 3 bzw. 4 mm erreichen. Eine abgenutzte Lauffläche zeichnet sich durch eine geringere Tiefe der Lamellen und Rillen aus, die die Rutschfestigkeit auf Asphalt bei Nässe und das Abfließen von Wasser an der Kontaktstelle zwischen Reifen und Asphalt gewährleisten.
    Wer an Orten wohnt, an denen es häufig regnet, sollte sich für Regenreifen entscheiden. Diese Reifen zeichnen sich durch ein niedriges Profil und ein spezielles Profilmuster aus, das sich an die jeweiligen Straßenbedingungen anpasst.
  2. Scheibenwischer und Scheibenwaschanlage. Obwohl empfohlen wird, die Wischerblätter zweimal pro Jahr auszutauschen, muss die Qualität der Reinigung berücksichtigt werden. Wenn während des Betriebs der Scheibenwischer Flecken und Bereiche vorhanden sind, die nicht sehr sauber werden oder aber Rückstände auf der Oberfläche der Windschutzscheibe vorhanden bleiben, ist es ratsam, die Komponenten auszutauschen. An sehr regenreichen Tagen können diese Mängel sogar tödlich enden.
    Der Wischwasserbehälter muss ausreichend Reinigungsmittel enthalten, um angetrocknete Verschmutzungen von der Windschutzscheibe entfernen zu können.
  3. Bremssystem. Sie sollten es immer regelmäßigen Überprüfungen unterziehen. Bestimmte Defekte, wie z. B. eine defekter Bremssattel, sind bei Nässe besonders gefährlich, da die Räder rutschen können. Der Verschleiß der Bremsbeläge führt zu einer Verschlechterung der Bremswirkung und wird bei Regen noch schwerwiegender, da der Bremsweg auf nassem Asphalt zunimmt.
  4. Scheinwerfer. Bestimmte Defekte der Fahrzeugbeleuchtung zeigen sich nur bei hoher Luftfeuchtigkeit. Zum Beispiel kann eine schlechte Abdichtung des Abblendlichts dazu führen, dass Wasser in sein Gehäuse eindringt, wodurch die Glühlampen durchbrennen und einen Kurzschluss verursachen können. Am Scheinwerferreflektor angesammelte Kondensation von Wasser verschlechtert zudem die Lichtqualität. Darüber hinaus führen verstopfte Lüftungsöffnungen häufig zum Beschlagen der Scheinwerfer.
  5. Innenraumfilter. Ein verstopfter Innenraumfilter verringert die Luftströmungsgeschwindigkeit im Lüftungssystem. Als Folge sammelt sich überschüssige Feuchtigkeit im Auto und begünstigt das Beschlagen der Fenster besonders bei Regen. Um dies zu vermeiden, empfehlen wir, den Filter mindestens einmal pro Jahr auszutauschen.

11 wichtige Regeln, die beim Fahren im Regen zu beachten sind

  1. Wenn die ersten Regentropfen fallen, wird dringend empfohlen, langsamer zu fahren. In diesem Moment ist die Straße besonders rutschig.
  2. Bei Fahrten im Regen darf das Auto nicht schneller als mit 50 km/h gefahren werden. Eine höhere Geschwindigkeit kann zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Außerdem wird ein Bremsen des Autos sicherlich schwieriger.
  3. Beginnen Sie frühzeitig zu bremsen. Auf diese Weise können Sie nicht nur rechtzeitig anhalten, sondern auch anderen Fahrern helfen, die Situation rechtzeitig zu verstehen und ihre Geschwindigkeit zu reduzieren. Bevor Sie in eine Kurve fahren, müssen Sie die Fahrgeschwindigkeit allmählich reduzieren. Versuchen Sie, sanft zu bremsen und zu beschleunigen. In der Tat können plötzliche Bewegungen zum Rutschen und damit zum Verlust der Kontrolle führen. Halten Sie einen Sicherheitsabstand zum Fahrzeug vor Ihnen ein.
  4. Trocknen Sie die Bremsbeläge, wenn sie nass sind. Das erreichen Sie, indem Sie beim Fahren das Bremspedal mehrmals leicht betätigen: Die Oberfläche der Komponenten erwärmt sich dadurch und das überschüssige Wasser verdampft.
  5. Schalten Sie die Scheinwerfer ein: Bei regnerischen Bedingungen reichen die Positionslichter oft nicht aus, um ein Auto auf der Straße zu erkennen. Verwenden Sie die Nebelscheinwerfer nur, wenn Sie die Straße in 100 m Entfernung nicht mehr sehen können.

  1. Halten Sie großen Abstand zu Bussen und Lastwagen. Diese Fahrzeuge wirbeln viel Schmutz unter den Rädern hervor.
  2. Trocknen Sie die Fenster des Fahrgastraums. Dazu muss die Heckscheibenheizung oder die Klimaanlage aktiviert werden. Auf diese Weise dauert es nur wenige Minuten, um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Darüber hinaus verbessern einige Spezialchemikalien bei Regen und bei Beschlag die Sicht. Regenabweiser sollten auf die äußere Oberfläche des Glases aufgebracht werden: Sie sorgen für eine wasser- und schmutzabweisende Schutzschicht. Antibeschlag-Mittel müssen im Inneren verwendet werden. Dadurch bleibt das auf der Glasoberfläche vorhandene Wasser in Form einer dünnen und transparenten Schicht zurück, wodurch die Bildung von Tropfen verhindert wird, die die Sichtbarkeit beeinträchtigen.
  3. Bremsen Sie vor Pfützen leicht ab. Wasser könnte eine unsichtbare Gefahr verbergen. Aquaplaning tritt außerdem häufiger beim Fahren durch Pfützen auf.
  4. Bei sehr starkem Regen empfiehlt es sich, an den Straßenrand zu fahren und zu warten, bis der Regen nachlässt. Stellen Sie zudem sicher, dass Sie die Warnblinkanlage einschalten, damit andere Verkehrsteilnehmer Sie erkennen können.
  5. Bleiben Sie wachsam. Es kann passieren, dass Fußgänger in nicht ausgewiesenen Bereichen die Straße überqueren, weil sie sich schnell vor dem Regen schützen wollen. Achten Sie zudem auch auf die weniger aufmerksamen Fahrer.
  6. Vermeiden Sie das Auto zu fahren, wenn Sie müde sind. Das ist sehr gefährlich. Wenn die Fahrt nicht aufgeschoben werden kann, wird dringend empfohlen ab und zu anzuhalten und auszusteigen, um einige Lockerungsübungen zu machen. Haben Sie bemerkt, dass Sie sich nicht an die letzten gefahrenen Kilometer erinnern können? Oder dass Sie unbewusst vom Fahrstreifen abgekommen oder zu nah an den Straßenrand gefahren sind? Oder dass Sie öfter angefangen haben zu gähnen? Oder haben Sie Schwierigkeiten, Ihren Kopf in einer normalen Position zu halten oder Ihre Augen zu fokussieren? In all diesen Fällen müssen Sie sofort anhalten und eine Pause einlegen. Schon ein 15-minütiger Schlaf kann die Situation retten. Wenn Sie häufig längere Strecken zurücklegen, empfehlen wir Ihnen sich einen Aufmerksamkeits-Assistenten zur Müdigkeitsüberwachung zuzulegen. Dieser Assistent wertet die aktuelle Situation aus, indem verschiedene Daten wie die Größe und Änderungen der Pupille analysiert werden und dann ein Warnsignal ertönen kann.

Fazit

Sicheres Fahren bei regnerischen Bedingungen hängt von den technischen Bedingungen des Fahrzeugs und den Fähigkeiten des Fahrers ab. Der rechtzeitige Austausch von Verschleißteilen, die Diagnose von Fahrzeugsystemen und ein ruhiger Fahrstil sind für die Fahrsicherheit besonders wichtig. Folgen Sie unserem Rat. Kaufen Sie nur hochwertige Ersatzteile für Ihr Auto und fühlen Sie sich dann bei jedem Wetter sicher.

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